„Das Einzige, was ich verloren habe in diesen zwei Wochen, und das gerne, sind fünf bis sechs Kilo.“ – so tönte ein ebenso fettleibiger wie gut gelaunter Spitzenpolitiker auf der Bundespressekonferenz. Nach zwei Wochen Krankheit meldete sich der damalige SPD-Vorsitzende zurück auf der politischen Bühne.

Alle, die die Zeit vor Ostern zum Fasten nutzen, verlieren noch mehr, und ebenfalls gerne: neben ein paar Kilos verlieren sie die Allgegenwart der Hektik und werden ein wenig ruhiger. Sie werden, ganz ohne Krankheit, in der Fastenzeit darauf achten, was ihnen wirklich wichtig ist.

„Sieben Wochen vor dem Osterfest innehalten, sich auf das Wesentliche konzentrieren und Gottes Schöpfung mit Herz und Verstand in den Blick nehmen – so lässt sich neu erfahren, was wir brauchen.“

In diesem Jahr laden elf evangelische Landeskirchen und drei katholische Bistümer dazu ein, sich von der Aktion inspirieren zu lassen und Fastenideen auszuprobieren, auch die Nordkirche. Mit dem biblischen Leitsatz regt die Fastenaktion dazu an, sich Zeit zu nehmen, das eigene Handeln im Alltag zu überdenken, Neues auszuprobieren, etwas zu verändern. Klimaschutz und Klimagerechtigkeit stehen im Mittelpunkt der Fastenzeit (www.klimafasten.de).

Veranstaltungen zur Partnerschaft mit Mbigili

Der Ausschuss für Partnerschaft und Ökumene lädt zu drei öffentlichen Veranstaltungen ein:

  • 17. März:„Persönliche Begegnungen in Nord-Südpartnerschaften: Bedeutung, Kontext und Probleme“ (weitere Infos)
  • 10. April: „Wie fair ist das denn?“ – Veranstaltung in Kooperation mit Weltladen e.V. (weitere Infos)
  • 9. Mai: Tansania – Land und Leute, Politik und Gesellschaft heute (weitere Infos)
Einen Flyer zu allen Veranstaltungen gibt es hier.

Friederike Kruse: "Der Austausch mit den Partnern begeistert mich, weil er mir einen anderen Blick auf mein Leben und meinen/unseren Alltag schenkt. Ich erfahre, welche Bedeutung der Glaube an Gott, das Miteinander in Familie und Nachbarschaft, die Wertschätzung seines Nächsten, für den Einzelnen hier und dort hat. Ich freue mich riesig, den Gästen vom Sommer 2017 wieder zu begegnen!"

Pastor Andreas Baldenius: "Ich bin begeistert von der Partnerschaft, weil ich tatsächlich glaube, dass wir nur im gemeinsamen Lernen für eine bessere Zukunft auf diesem Planeten überleben werden. Im Spiegel der Andersartigkeit der Partner erkennen wir, was wir für normal halten und was nicht, und können erkennen, was daran gut ist und was nicht. Vor allem aber: es macht so unglaublich viel Freude!"

Tee aus Tanzania kostet im Weltladen ca. 30 Euro pro Kilo. Die frisch gepflückten Teeblätter bringen unseren Freunden in der Partnergemeinde Mbigili ungefähr 10 Cent das Kilo. Das ist eine Preis-Steigerung von 30.000 %.

Die Genossenschaft (RSTGA), die den Tee produziert, bietet ihren Mitgliedern, zu denen auch unsere Partner gehören, neben dem reinen Erlös: Schulungen, eine Gesundheitsstation, zwei Schulen, ein "Schweineprojekt" als Zusatzverdienst, Kompostierungsmöglichkeiten, eine Radiostation mit Tipps für Teebauern und besonders widerstandsfähige Setzlinge.

Boike Jacobs
„Passah oder Pessach – wie feiern Juden das eigentlich“
Vortrag mit Bildern und Liedern, mit Wein, Mazzen und Früchten

am Mittwoch, dem 10. April 2019, um 19.30 Uhr
im Petri-Saal des Gemeindehauses · Bergedorfer Schloßstr. 5 · Bergedorf

Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte am Ausgang wird gebeten.

Seit 1983 geht und betet die katholische Gemeinde St. Marien, Bergedorf, am Palmsonntag den Kreuzweg rund um das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Neuengamme. Dazu sind auch alle katholischen und evangelischen Nachbargemeinden eingeladen.

Wir verbinden das Gedächtnis der über 100.000 Menschen, die dort (einschließlich der 85 Außenlager) zwischen 1938 und 1945 inhaftiert und gequält wurden – und von denen 42.900 umgekommen sind – mit der Erinnerung des Leidens und Sterbens Jesu Christi.

Es war ein bunter Haufen, die Männer und Frauen um Jesus. Alle irgendwie begeistert und berührt von ihm, aber auch ganz schön verstrickt in sich selbst – es menschelte.
Ziemlich dramatisch wie bei Judas, der ihn verriet und Petrus, der ihn verleugnete.
Sanfter bei Maria, die sich einfach hinsetzte, um ihm zuzuhören und Johannes, der ihm auch körperlich nahe sein wollte.
Voller Zweifel wie bei Thomas, der nicht an seine Auferstehung glauben konnte, oder Marta, der er verhieß, ihren Bruder Lazarus vom Tod zu erwecken.

Vom 19. - 23. Juni 2019 findet in Dortmund der 37. Evangelische Kirchentag statt, und Sie möchten daran teilnehmen? Bis zum 8. April können Sie sich unter www.kirchentag.de anmelden und den Frühbuchervorteil nutzen. Auch die Anmeldung für ein Privat- oder Gemeinschaftsquartier ist über die Website möglich.

Wir, die Kirchentagsgruppe in St. Petri und Pauli, bereiten uns am Di, dem 26. März, und am Di, dem 30. April, um 19 Uhr (im Pauli-Saal/Altes Pastorat) inhaltlich auf das Treffen in Dortmund vor. Dazu sind Sie herzlich eingeladen.

Das Abendmahl ist der Höhepunkt unserer Gottesdienste. Viele gestalten mit, unter Anderem die Austeilerinnen und Austeiler. Das kannst Du auch!

Interessiert? Am 11. April 2019, um 19 Uhr, bieten wir eine Anleitung und Hintergrundinformationen.

Nach unseren kirchenkreisweit beachteten Gemeinschaftsprojekten der letzten Jahre, zuletzt mit dem Thema „Umbrüche – Aufbrüche 1918 – 1948 – 1968“ hat der Arbeitskreis Kirchenmusik des Kirchenkreises Hamburg-Ost ein weiteres musikalisch- theologisches Thema entwickelt.

Es soll wiederum das Interesse an der Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche der Gemeinden wecken und fördern und dadurch die Bedeutung der Kirchenmusik für den Gemeindeaufbau deutlich machen. Das Thema bietet wiederum die Möglichkeit, viele verschiedene Gemeindebereiche wie Kitas, Konfirmandenarbeit, Seniorenarbeit, diverse Diskussionsformen auf vielfältige Weise einzubeziehen.

Wo die Gracht glücklich macht – das ist Friedrichstadt oder Fräärstää oder Friesstadt. Egal welchen Namen Sie benutzen, wir fahren am 6. Juli nach Schleswig Holstein, also in den sogenannten "echten Norden".

Warum Friedrichstadt? 1621 hat der gottorfsche Herzog Friedrich II. ein Experiment gewagt. Friedrich wollte den freien Handel in den Norden holen. Um diesen Plan umzusetzen, holte er sich Leute, die sonst keiner haben wollte. Die Remonstranten kamen aus den Niederlanden. Deshalb verbreitet der Ort bis heute holländisches Flair. Der Herzog schuf einen Ort der Toleranz, in dem Religionsfreiheit herrschte. Bis zur unsäglichen Nazizeit lebten die unterschiedlichen Glaubensrichtungen im Ort friedlich zusammen. Die Nazis haben die Juden vertrieben, und sie sind nie wieder an diesen Ort zurückgekehrt. Auch die Remonstrantenkirche durchlebte Höhen und Tiefen. Wie Menschen mit unterschiedlichen Glauben zueinanderfinden können, erfahren wir vor Ort.

Schon zweimal hat sich eine Gruppe unserer Gemeinde für einen Tagesauflug auf nach Lüneburg gemacht.
Am Samstag, den 27. April 2019, ist es wieder soweit: Wir starten um 10 Uhr vom Kirchenvorplatz und bilden Fahrgemeinschaften in Privatwagen. Wir beginnen um 11 Uhr mit einer einstündigen Führung durch das Lüneburger Rathaus.

Der Kirchengemeinderat ist verantwortlich für die Gebäude der Gemeinde und das Geschehen darin. Insbesondere gilt dies natürlich für unsere Kirche und die Gottesdienste und Amtshandlungen. Für deren Ausgestaltung sind das Pfarramt, also unsere Pastoren und unsere Prädikantin, zuständig. Grundsätzliche Entscheidungen trifft und verantwortet aber der KGR. Deshalb gibt es den Gottesdienstausschuss, in dem Fragen zum Gottesdienst ausführlich bedacht werden, und der dann dem KGR bzw. dem Pfarramt Vorschläge unterbreitet. Ihm gehören aus dem KGR neben Pastor Baldenius und der Prädikantin Dr. Knaack Frau Helm und Frau Wischmann an, sowie Kantor Singer und Frau Mauruschat, die den Vorsitz innehat.

Nach 23 vielfältigen Abenden, die von fast 500 Mitwirkenden gestaltet und von über 3000 Besuchern erlebt wurden, erinnern wir uns an gute Texte, wohlklingende Musik, gemeinsames Singen und auch amüsante Vorführungen.

Die Kollektensumme, die wir der Sozialen Beratungsstelle Bergedorf-Billstedt für Personen mit Wohnungsproblemen übergeben konnten, beträgt über 4.000 €.

Die Kirche braucht einen Platz!“ Michael Schulz ist Baujahr 1958 – und das Wort Baujahr spielt in seinem Leben eine große Rolle. Geboren ist er in der Nähe von Köln, hat aber auf Grund der Offizierstätigkeit seines Vaters alle paar Jahre woanders gelebt. Er wurde dann ebenfalls Soldat, nach drei Jahren ging er allerdings für die Liebe nach Hamburg und fing an, Maschinenbau zu studieren. Dann ein Wechsel in die Bauwirtschaft – erst als Handwerker, später als Leiter von Projekten. Er machte den Betriebswirt des Handwerks, um Projekte und Bauleitung übergreifend und ganzheitlich koordinieren zu können. Anschließend legte er nach eigenen Worten ein sechsjähriges „Airbus-Intermezzo“ ein, bevor er zurück in die Bauwirtschaft ging. Dieser blieb Michael Schulz immer treu. Auch, als er sich vor fünf Jahren entschied, nicht mehr so viel zu arbeiten, kam er von den Themen Häuser und Bauen nicht weg. Einige Häuser in unserer Umgebung wurden seither unter seiner Leitung renoviert.

Anlässlich der Orgelreinigung wurde an dem von Klaus Gärtner konstruierten Chorpodest auf der Orgelempore gewerkelt. Das Podest wurde abgebaut, um einen leichten Zugang zum Orgelinneren zu schaffen. Nach der Orgelreinigung halfen Manfred Voigt und ich beim Wiederaufbau des Chorpodestes.

„Wie genial ist das denn…“, blitzte dabei ein Gedanke durch meinen Kopf, denn das Podest ist so konstruiert, dass es sich mit nur wenigen Schrauben in kurzer Zeit auf- und abbauen lässt.

... und damit die Inhalte im Gottesdienst – Die Passionszeit steht vor der Tür. Die Zahl der Sonntage zwischen Epiphanias und dem ersten Sonntag der Passionszeit wurde mit der gültigen Perikopenordnung neu geregelt.

Die Epiphaniaszeit endet mit der Woche, in der der 2. Februar liegt. Welche Bedeutung hat dieser Tag? Es ist der 40. Tag nach Weihnachten – der Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess). An diesem Datum wird nach jüdischem Ritus der Erstgeborene geheiligt. In Erinnerung an den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten werden Erstgeborene als "Eigentum" Gottes angesehen und im Tempel übergeben (= dargestellt). Im Lukasevangelium wird die Geschichte von der Erstgeburtsweihe erzählt.

Dem aufmerksamen Beobachter des Kirchenjahres wird nicht entgangen sein, dass in diesem Jahr 2019 der Ostersonntag erst sehr spät liegt, wo er doch eigentlich recht früh kommen sollte.

Die „Osterregel“ kennt vielleicht nicht jeder, aber sie lautet so: Ostern liegt am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang.

Gemeinsam erleben – denken – Spaß haben – glauben

Wir möchten ein Angebot für junge Erwachsene schaffen, die in unserer Gemeinde einen Raum zum gemeinsamen Treffen, ausspannen, diskutieren, Spaß haben, Gedankenaustausch etc. suchen.
Gedacht ist, dass Menschen regelmäßig zu jedem Treffen kommen können, willkommen sind aber auch diejenigen, die sich einzelne Termine heraussuchen und nur sporadisch kommen können - alle sind willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, kommt einfach vorbei!

Bei Fragen: Ulrike Konrad.

Kita

Nachdem sich die Arbeiten in den Räumen der neuen Marienkäfergruppe länger hingezogen haben als geplant, ist es ab Februar 2019 endlich soweit! Die neuen Räume sind fertig und die ersten Kinder und Kolleginnen erkunden diese. Es sind helle, freundliche und einladende Räume zum Spielen, Schaukeln, Träumen und Ausruhen geworden.
Vielen Familien konnten wir mit der Erweiterung unserer Einrichtung einen Platz für ihr Kind anbieten. Dieses ist ein großer Gewinn – sowohl für unsere Kita als auch für die Eltern.

Osterwichteln für Kinder ab 3 Jahren

Am 14. April 2019 wollen wir gemeinsam von 12 - 14 Uhr rund um das Thema "Ostern" basteln, backen und spielen. Wer möchte mitmachen?
Wir treffen uns auf Wolke 7 (im Alten Pastorat, hinter der Kirche, im 1. Stock).
Unkostenbeitrag: 5 €, Anmeldung bitte unbedingt erforderlich bei Roger Müller.

Jugend-Gottesdienst, Ehrenamtlichen-Treffen, Zeltlager, Offene Wolke,...

Unsere Angebote für Kinder und Jugendliche findet ihr auf

unserer Webseite der Kinder-und-Jugendarbeit

29 junge Leute sind´s, die dieses Jahr konfirmiert werden. Denn mit 14 Jahren sind sie nach den Gesetzen unseres Landes religionsmündig. Jetzt entscheiden sie selbst, ob sie zum Religionsunterricht gehen oder Philosophie oder Ethik wählen. Die Eltern sind da raus.
Deswegen ist jetzt auch der Zeitpunkt, ihre Taufe durch das eigene Bekenntnis zu komplettieren. Dass Gott sich für sie entschieden hat, vor aller ihrer Entscheidung und auch unabhängig von ihr, das ist schon klar seit der Taufe. Jetzt binden sie sich andersherum an Gott durch ihr öffentliches, christliches Bekenntnis.

Zeltlager

Vom 29.6. bis 13.7.2019 ist es wieder soweit: es ist Abenteuer-Zeltlager und wir, Florian Schildknecht und ein ausgebildetes Team, fahren mit insgesamt 28 Kindern nach Groß-Wittfeitzen (Landkreis Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen).

Dort verbringen wir, zusammen mit Kindern aus sechs anderen Kirchengemeinden aus Hamburg, auf einem Zeltplatz mitten im Wald 15 abenteuerliche Tage. Neben Bastelaktionen, schwimmen gehen und Waldhütten bauen, wird in der Kinderdisco getanzt, in der Abendandacht gesungen, Tischtennis gespielt und vieles mehr...

Am 8. Mai 2019 treffen sich in diesem Jahr die Senioren und Seniorinnen des Kirchspiels zum Seniorentag in der Kirchengemeinde St. Petri und Pauli, Bergedorfer Schloßstraße 5, von 10-14 Uhr. Mit dem Thema „Lieder des Lebens“ wollen wir auf die musikalische Reise gehen, bedenken, mit welchen Liedern wir aufgewachsen sind und welche Rolle Musik in unserem Leben spielt.

"Warten heißt vertrauend auf das schauen, was kommt." (Monika Minder)

Warten, warten, warten, wir warten auf Vieles: auf einen Termin, auf einen Besuch, auf den Frühling… Dass der kommt ist gewiss, da ist die Natur zuverlässig und auch sonst dürfen wir vertrauen auf das, was uns das Leben bereithält.

Wir laden ein zum gemeinsamen Generationennachmittag in den Pauli-Saal des Alten Pastorats in der Bergedorfer Schloßstraße 2.

Der Sonntagsspaziergang für Trauernde findet einmal im Monat statt.
Unsere nächsten Termine sind

  • Sonntag, der 31. März 2019
  • Sonntag, der 28. April 2019
Wir treffen uns jeweils um 13.30 Uhr in der Riehlstraße 64 am Gemeindehaus der St. Christophorus Kirche in Lohbrügge.

In den Herbstferien 2019 geht unser Posaunenchor zum elften Mal auf Konzertreise. Vom 5. - 12. Oktober 2019 fahren wir an die Mosel und wohnen voraussichtlich in Bernkastel-Kues. Von dort aus unternehmen wir verschiedene Tagestouren gespickt mit etlichen Besichtigungen. Trier besuchen wir natürlich, den „Moseldom“ in Treis-Karden wollen wir kennenlernen, eine Weinprobe mit Besuch eines Weingutes gehört auch zu unserem Programm.
Insbesondere folgen wir einer Einladung der katholischen Pfarrei Tawern bei Trier (gelegen im Saale-Mosel- Dreieck). Eine Fahrradgruppe aus Tawern besuchte unsere Kirche im August 2018 und hat uns zu sich an die Mosel eingeladen. Und so werden wir das Erntedankfest am 6. Oktober zusammen mit ihnen feiern.

Herzliche Einladung an alle Wander- und Pilger-Begeisterten in unserer Gemeinde. Trauen Sie sich! Wir freuen uns auf Sie.

Es geht weiter mit der „Umwanderung Hamburgs“ am Rande des HVV-Großbereichs – frei nach dem Motto: den grünen Ring um Hamburg erleben.