„Alles war erfüllt von süßem Klang, schreibt der Weisheitslehrer Jesus Sirach über den Tempelgottesdienst in Jerusalem, und die begeisterte Schilderung über die Schönheit der Bilder und Klänge mündet in jene Aufforderung zum Dank und zur Fürbitte an Gott, die im Choral Nun danket alle Gott in Wort und Melodie bekannt ist.
Antwort des Menschen auf Gottes Wort, dessen Klang am Anfang alles ins Dasein rief. Schon der Klang seines Wortes Es werde kam nicht aus dem Nichts, sondern kam aus Gott und erfüllte das All. Das ist der Resonanzraum, in dem der Mensch Gott seine Antwort gibt als Lob und Klage, als gesprochenes und gesungenes Wort, als Harmonie und Kakophonie, vokal und instrumental.“ (Alexander Röder, Hauptpastor an St. Michaelis)

Kaum zu glauben, aber unser Adventskalender wird 10 Jahre alt. Menschen beenden meist mit 10 Jahren ihre Grundschulzeit. So haben auch wir das Gefühl, die Kindergarten- und Grundschulzeit hinter uns gelassen zu haben. Der Kalender ist gut etabliert hier in Bergedorf. Nicht, dass die Sponsoren schon auf unseren Besuch warten – das erste Mal im Jahr kommen wir Ende Januar – aber es erstaunt nicht mehr, dass wir kommen. Nur ganz selten sagt uns ein Sponsor bei unserem ersten Besuch ab. Meist sind noch alle erfüllt von der schönen Weihnachtszeit und wissen tolle Geschichten über Gewinner zu berichten. Manche warten auch noch darauf, dass ihre Gewinne abgeholt werden.

Die "Arbeitsgruppe Gedenken", ein Zusammenschluss vieler gesellschaftlicher Gruppierungen in Bergedorf, in der Pastorin Angelika Schmidt für das Kirchspiel mitarbeitet, organisiert seit vielen Jahren eine "Woche des Gedenkens" an verschiedenen Orten in Bergedorf.

Über einen längeren Zeitraum, vom 25. Oktober bis zum 4. Dezember 2018, werden in diesem Jahr Vorträge, Zeitzeugengespräche, ein Stadtrundgang, Filme, Lesungen, Musik und vieles mehr angeboten. Genaueres entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsflyer, der öffentlich ausliegen wird.

Konzert mit der Bergedorfer Kantorei und dem Collegium Instrumentale
Sonntag, 25. November 18 Uhr

Johann Sebastian Bach: Kantate 21 „Ich hatte viel Bekümmernis“
Christiane Canstein, Sopran · Angelika Balster, Alt · Max Schäffer, Tenor · Sönke Tams, Freier Bass
Leitung: Klaus Singer
Eintritt frei

Vor hundert Jahren endete im November der Erste Weltkrieg. Der 11.11. ist in Frankreich ein Feiertag aus Anlass des Waffenstillstandes 1918. In Deutschland verbindet man heutzutage mit diesem Datum eher den Beginn der Faschingszeit…

Was lässt uns im Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges 1918 heute, besonders aus christlicher Sicht, innehalten? Es gibt Spuren, die Fragen aufwerfen, Fragen nach der Rolle der Kirchen.

Die Wanderausstellung zieht am 17. November 2018 in die Erlöserkirche in Lohbrügge (Lohbrügger Kirchstraße 9) ein. Sie beschäftigt sich damit, wie die Landeskirchen Nordelbiens mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit umgingen. Dabei gibt es verschiedene Themenfelder: 1.Heimatvertriebene, Flüchtlinge und "displaced Persons", 2. Antisemitismus und neue Begegnungen, 3. NSTäter und Kriegsverbrecher im Schutz der Kirche, 4. Streit und Schuld und Mitverantwortung, 5. Haltung zu Krieg und Wiederaufrüstung und 6. Antikommunismus und Diffamierungen. Dazu kommt ein regionales Fenster, das sich mit Bischof Paulsen beschäftigt.

Am 18.11.2018 um 10.30 Uhr laden wir in die Erlöserkirche Lohbrügge (Lohbrügger Kirchstr. 9) zum Kirchspiel-Gottesdienst am Volkstrauertag – ein Tag, an dem aller Opfer von Krieg und Gewalt gedacht wird, ein Tag, an dem die schrecklichen Folgen der Kriege erinnert werden, ein Tag der mahnt, dass Kriege aufhören und nicht wiederholt werden. Das Thema des Gottesdienstes ist: „Schweige nicht, rede!“.

Was hat der Gedenktag uns in der heutigen Zeit zu sagen, welche Bedeutung geben wir ihm? Im Anschluss findet ein Gedenken an alle Opfer von Krieg und Gewalt mit Kranzniederlegung am Mahnmal vor der Kirche statt.

am Freitag, dem 30. November 2018 von 16 bis 18 Uhr.

Wir treffen uns, wie jedes Jahr, im Petri-Saal unseres Gemeindehauses in der Bergedorfer Schloßstraße 5..

Bei Kaffee und Stollen haben wir Zeit, uns auszutauschen, Fotos von den beiden Martinsmarkttagen anzusehen, ein paar Lieder zu singen und Kartoffelsalat mit Würstchen zu essen.

Im U-Bahn Fernsehen gibt es eine Entwarnung. „Das Trinkwasser wird weiter fließen“, wir seien trotz Trockenheit und Dürre gut aufgestellt.

Dürre – Ein Wort, das man sonst nur aus den Nachrichten kennt. Dürre in Afrika, Dürre in Asien, Dürre in Südamerika... Dürre in Deutschland? Das macht mir ein mulmiges Gefühl im Bauch.

Wir sind wieder dran: 2019 fahren wir nach Mbigili, in unsere Partnergemeinde. Eine Gruppe von acht bis ca. zehn Menschen wird fahren und es steht noch nicht endgültig fest, wer das sein wird. Eine so attraktive Reise wollen wir nämlich auch nutzen, um neue Menschen für diese Partnerschaft zu gewinnen! Wer bereit ist, sich über den Moment hinaus für die Partnerschaft und das interkulturelle Lernen zu engagieren, kommt dafür in Frage.

Michael Edler - mehr als 2.000 Klicks täglich

Der gebürtge Lemgoer ist seit gut zehn Jahren in unserer Gemeinde aktiv und lebt seit Beginn seines Chemiestudiums 1968 in Hamburg. Er war Lehrer für Chemie, Physik und Informatik und unterrichtete fünf Jahre an der deutschen Schule in Stockholm. Von dort zog die Familie 1989 nach Bergedorf. Unsere ehemalige Pastorin Christiane Eilrich war Schülerin im Chemie Leistungskurs bei Michael - als er zufällig einen Artikel über Christiane als neue Pastorin in St. Petri und Pauli las, intensivierte sich der Kontakt zu unserer Kirchengemeinde.

Der Freundeskreis der Kirchenmusik an St. Petri und Pauli sucht neue Mitglieder.
Der Freundeskreis wurde 1976 von Karl Phillips und einer Reihe weiterer aktiver Mitstreiter gegründet. Ziel war und ist es, den finanziellen Rückhalt der Kirchenmusik in unserer Gemeinde zu sichern. Unter Leitung unseres Kantors Klaus Singer wird die Kirchenmusik getragen von der Kantorei, der Seniorenkantorei und dem Collegium Instrumentale sowie dem Posaunenchor unter Leitung von Georg Liedtke.
Neben der musikalischen Leistung kommen diesen Musikgruppen wichtige sozial-integrative Aufgaben zu, da sie ein aktives Mitwirken am Gemeindeleben ermöglichen. Finanziert wird die Arbeit aus dem Etat der Gemeinde, wobei diese aber nur die Personalkosten des Kantors tragen kann, nicht aber die Kosten, die für externe Musiker entstehen, die bei größeren Konzerten gebraucht werden.

Frühjahrsputz wird in jedem Haushalt gemacht. Doch die Reinigung einer Kirchenorgel, wie demnächst in St. Petri und Pauli, erfolgt nur etwa alle 15 Jahre.

Seit unserer großen Orgelsanierung sind erst 11 Jahre vergangen. Die Ausreinigung der Orgel ist aber schon jetzt nötig geworden, da im Zuge der umfassenden Innenraumrenovierung Staub in das Innere der Orgel gelangt war.

„Kommt, denn es ist alles bereit. Schmeckt und seht, wie freundlich der Herr ist!“ tönt es vom Altar. Ja, aber wie die Stufe hochkommen? Und wie lange halte ich wohl das Stehen aus? Alkohol darf ich unter keinen Umständen haben bei den Tabletten, die ich nehme. Auf Gluten reagiere ich allergisch. Wenn ich den Kopf hebe beim Trinken, wird mir leicht schwindelig. Und wenn ich auf dem Rückweg schon ein bisschen wackelig bin?

Es gibt viele Gründe, zurückhaltend zu reagieren auf die Einladung zum Abendmahl. Oder sie gar auszuschlagen. Dabei ist es die Einladung Gottes und das Zentrum der sonntäglichen Feier! Also lohnt sich alle Sorgfalt, die Teilnahme Aller zu ermöglichen.

Das "Collegium Instrumentale" wurde im Sommer 1978 von Anke Dobert, Cello, und Karl-Heinz Göllnitz, Violine, gegründet und vom damaligen Kirchenmusiker Reinald Hoffmann 25 Jahre lang geleitet. Nach einer kurzen Übergangszeit unter Marc Baumann führt nun Klaus Singer seit 2004 diese Arbeit fort.

Es ist schon ein Grund, stolz und dankbar zu sein, dass unsere Kirche seit 40 Jahren ohne Unterbrechung ein kleines Streichorchester ihr eigen nennen kann! "Stolz", weil es nicht viele Kirchen in Hamburg gibt, deren Musikleben sich durch ein eigenes Streicher-Ensemble bereichert sehen kann.

Im Gottesdienst singen wir viel, denn Choräle und Lieder gehören wie das Wort dazu. Sie sind Verkündigung, Bekenntnis, Klage, Trost, Dank – eine Herzenssprache. Sie sind so unterschiedlich wie wir; je nach Stimmung, Geschmack oder Gewohnheit brauchen wir auch diese Vielfalt.

Der Fachbereich Popularmusik der Nordkirche startete 2017 das Projekt "Monatslied" (www.monatslied.de). Jeden Monat erscheint ein von PopularkirchenmusikerInnen und TheologInnen entwickeltes Lied für den Gemeindegesang, arrangiert für Orgel, Bands und (Posaunen-) Chöre. Auf die musikalische und sprachliche Qualität wird sehr geachtet. Sprache ändert sich ständig; so auch unser Wortschatz für Bilder, und damit Glaubenssprache.

Am 4. Dezember 1998 fand die erste Veranstaltung der Reihe „Musik und Texte“ in unserer Gemeinde statt. Aus einer Adventsreihe heraus hatten unser damaliger Kantor Reinald Hoffmann und unsere damalige Pastorin Christiane Eilrich die Idee, diese Veranstaltung auch über den Advent hinaus zu führen. Wie gut! Inzwischen ist sie aus unserer Gemeinde nicht mehr wegzudenken. In diesem Jahr feiert die Reihe ihr 20-jähriges Jubiläum, im November darüber hinaus ihre 800. Veranstaltung. Die beiden hauptamtlichen Mitarbeiter haben zu Beginn viele der Veranstaltungen selbst gestaltet.

Als Gabi Fenske und Sabine Lorenz die Vision hatten, einen Kindertisch ins Leben zu rufen, war ihnen sicherlich nicht bewusst, dass diese Einrichtung zehn lange Jahre mit wachsendem Erfolg und großer Begeisterung sowohl den Schulkindern der 1. bis 4. Klasse als auch den Betreuer/ innen so viel Freude bereiten würde. Für die Begegnungsstätte auf Wolke 7 wählten wir den Namen „Ratzeputz“. Zweimal in der Woche wurden Kinder verschiedener Nationen mit frisch gekochtem Essen versorgt und durch Hausaufgabenhilfe, Spielen, Förderung in Sprache und Rechnen sowie Kommunikation betreut. Die Kinder blieben mindestens ein Jahr lang in unserer Obhut.

Kita

Mit viele Freude, Schwung und Elan sind wir nach der Sommerschließzeit gestartet. Nicht nur die Sonne strahlt vom Himmel, auch die Kinder strahlen mit und freuen sich, dass es endlich wieder losgeht. Riesige Freude haben sie, wenn wir den Rasensprenger, das Planschbecken oder die Wasserrutsche aufbauen. Bei den heißen Temperaturen genau das Richtige.

Für uns beginnt die Zeit der Eingewöhnung vieler neuer Kinder und deren Familien. Besonders unsere Jüngsten freuen sich auf viele neue Spielgefährten. Allen ein herzliches Willkommen!

Am 11. November ist Martinstag –
"Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind, sein Ross, das trug ihn fort geschwind ..." So singen es Kinder und Erwachsene, wenn im November die Zeit der Martinszüge gekommen ist.

Das Lied erzählt eine "Schlüsselgeschichte" aus dem Leben des Martin: Als Sohn eines römischen Soldaten, geboren vor 1700 Jahren und selbst römischer Offizier, begegnet er mit 18 Jahren in Gallien (dem heutigen Frankreich) einem frierenden Bettler und zerschneidet seinen Soldatenmantel, um dem Bettler ein wärmendes Kleidungsstück zu verschaffen.

Was wäre der Sommer ohne Kinderzeltlager? Und das bei dem Wetter... Kein echter Sommer!

Darum haben wir uns in Kooperation mit sechs weiteren Gemeinden aus ganz Hamburg aufgemacht, um in Groß-Wittfeitzen (im Landkreis Lüchow-Dannenberg) unsere Schlafsäcke auszurollen.

Mit 28 Kindern und 7 Gruppenleitern wurde am Tage und bei Nacht der Wald erkundet. Wir haben in Zelten auf Stroh geschlafen und in großen Essenzelten gemeinsam mit den Gemeinden aus Langenhorn und Neuengamme gegessen. Nur die Küche und Waschräume befinden sich in einem festen Haus, ansonsten spielt sich alles draußen ab.

Jugend-Gottesdienst, Ehrenamtlichen-Treffen, Zeltlager, Offene Wolke,...

Unsere Angebote für Kinder und Jugendliche findet ihr auf

unserer Webseite der Kinder-und-Jugendarbeit

... und die Bedrohung durch Kriminalität

Über Sicherheit im Alter wird immer öfter gesprochen. Die Medien vermitteln den Eindruck, dass gerade ältere Menschen "ideale Opfer" sind und man sich "kaum mehr auf die Straße wagen kann". Dieser Eindruck täuscht. Die Mehrzahl der Seniorinnen und Senioren in Deutschland lebt ausgesprochen sicher. Ältere Menschen sind heute durch ihre eigene Erfahrung und Berichte in den Medien oder aus ihrem direkten Umfeld meist gut genug informiert, um an der Haustür nicht auf jeden Trick hereinzufallen. Trotzdem gibt es einzelne Bereiche der Kriminalität, vor allem Betrugsdelikte, bei denen Kriminelle sich speziell ältere Menschen als Opfer aussuchen.

...wo ein jedes Blatt zur Blüte wird“.

Albert Camus war Schriftsteller und Philosoph und erschließt uns vielleicht gerade deswegen eine andere Welt der Worte. Genießen Sie mit uns die Vielfalt der Farben, die die Natur im goldenen Oktober malt.

Dazu laden wir ein zum gemeinsamen Nachmittag in unseren herbstbunten Generationengarten und den Pauli-Saal des Alten Pastorats in der Bergedorfer Schloßstraße 2.

Der Sonntagsspaziergang für Trauernde findet einmal im Monat statt.
Unsere nächsten Termine sind

  • Sonntag, der 25. November 2018
Wir treffen uns jeweils um 13.30 Uhr in der Riehlstraße 64 am Gemeindehaus der St. Christophorus Kirche in Lohbrügge.

Herzliche Einladung an alle Wander- und Pilger-Begeisterten in unserer Gemeinde. Trauen Sie sich!

Wir freuen uns immer noch auf Verstärkung unserer kleinen, begeisterten Wandergruppe.