Wir haben eine „Offene Kirche“ und darüber bin ich sehr froh. Menschen haben Gelegenheit, bei uns einzukehren, zu beten, eine Kerze anzuzünden, Ruhe zu finden, einfach nur da zu sein oder auch jemanden zum Reden zu haben. Wenn es sich gerade ergibt, übernehme ich diesen Dienst gern mal für einen Moment, wenn die Kirchenwache mal aufs noch stillere Örtchen muss.

Unsere Kirche bietet Raum für Vielfältigkeit und das finde ich wunderbar, sie ist so lebendig. Sie und die Kirchengemeinde sind offen für Neues und ermöglichen ganz viel, herzlichen Dank an die dafür Verantwortlichen. Klar werden Gottesdienste und Andachten gefeiert und es gibt Konzerte, musikalische Veranstaltungen, die Nacht der Kirchen und noch mehr. Denn dieses Jahr haben wir die Kunterbunte Kirche am Rosenmontag mit allen Generationen gefeiert. Es ergaben sich viele interessante Gespräche. Besucher,

die von weit herkamen, waren begeistert.

Gott, in Jesus Christus kommst du als Freund zu uns, damit auch wir einander in Europa und in der Welt Freundinnen und Freunde werden können. Darum bitten wir dich für alle Frauen, Männer und Kinder, die durch Krieg und Gewalt an Leib und Seele verwundet werden, für die, die den Verlust von Angehörigen und Freunden durch Gewalt und Krieg beklagen. Wir beten darum, dass sie mit ihrem erfahrenen Leid weiterleben können und dass die Welt endlich sieht und hört, wie es zum Himmel schreit.

Wir beten für die, die andere Menschen bekämpfen, dass sie erkennen, dass auch auf der anderen Seite Menschen stehen, die sich nach Frieden, Sicherheit, Freiheit und Gerechtigkeit sehnen.

Alle sieben Jahre können PastorInnen der Nordkirche eine Sabbath-Zeit beantragen: ein Vierteljahr für geistliche Erneuerung, wissenschaftliche Vertiefung oder Gesundheitsvorsorge. Bedingung ist ein entsprechendes Konzept und die Begleitung durch die pröpstliche Personal-Entwicklungs- Abteilung. Ist alles genehmigt, wird in der betreffenden Gemeinde vertreten: eine Pastorin oder ein Pastor kommt „mit 100%“, damit Pfarr-KollegInnen und MitarbeiterInnen wie Gemeinden nicht über das Maß belastet werden.

Solche Sabbath-Zeiten gehörten „immer“ zum geistlichen Amt – bis man in der Moderne meinte, das sei unwirtschaftlicher Luxus. Mit der Wiedereinführung reagierte die Kirche auf dramatische Krankenstände und geistliches Ausbrennen vieler Pfarr-Personen.

Liebe Menschen in Bergedorf, mein Name ist Martina Mayer-Köhn. Von April bis Ende Juni werde ich Ihren Pastor Andreas Baldenius vertreten. Während er eine wohlverdiente Sabbaticalzeit nimmt, springe ich in die meisten seiner Arbeitsfelder und bin für Sie als Pastorin erreichbar. Inzwischen bin ich seit über fünf Jahren als „Wanderpredigerin“ auf dieser Sabbatical-Vertretungsstelle, zurzeit in Bramfeld tätig. Obwohl ich seit 21 Jahren auf dem „Land“ in Bargteheide wohne, aber in Barmbek aufgewachsen bin, habe ich durch diese Pfarrstelle in den sehr unterschiedlichen Gemeinden im Zentrum Hamburgs und an den Rändern des Kirchenkreises Hamburg Ost wirken können. Genau diese Vielfalt gefällt mir sehr. Meist kann ich aber auch in fast jeder Gemeinde an bestehende engere oder weitere Kontakte anknüpfen.

Der Wille war da, aber:

Erstmal stiegen die Coronazahlen wieder und damit die Sorge der RisikokandidatInnen. Also keine Reise nach Güstrow mit zwei Übernachtungen und viel Zeit. Dann kam der Sturm und die externe Moderatorin wurde förmlich weggepustet. Sie hing in Hannover fest und hoffte auf eine Verbindung am Sonnabend. Immerhin eine gemütliche Runde der Mutigen am Freitag im Hause Klack-Eitzen war trotz Sturms ein schönes Wiedersehen nach langer Zeit.

... in den Frankenwald – In den Herbstferien 2022 führt unser Posaunenchor seine dreizehnte (!) Konzertreise durch. Vom 15. bis 22. Oktober 2022 fahren ins östliche Frankenland und wohnen in Steinwiesen mitten im Frankenwald. Von dort aus unternehmen wir verschiedene Tagestouren gespickt mit bläserischen Konzertauftritten und etlichen Besichtigungen. Bamberg und Hof besuchen wir, den Hirschberger Urwald-Pfad wollen wir kennenlernen, eine Weinprobe mit Besuch eines Weingutes gehört mittlerweile auch zu unserem festen Programm. Natürlich werden wir auch evangelische Gemeinden besuchen und mit einem ortsansässigen Posaunenchor gemeinsam musizieren.

Kirchspiel Bergedorf

In unregelmäßigen Abständen berichte ich aus dem Kirchspiel Bergedorf – und jetzt haben seine Gemeinden weitreichende Beschlüsse gefasst: Sie haben an den Kirchenkreis einen Antrag auf Gründung eines Pfarrsprengels gestellt.

Zum „Kirchspiel Bergedorf“ gehören außer uns noch die Gemeinden St. Michael (Bergedorf), Bugenhagen (Nettelnburg), Bergedorfer Marschen (Neuallermöhe/ Bergedorf West) und die Christus-Kirchengemeinde (Lohbrügge, bis 2019 Erlöserkirche und Gnadenkirche). „Im Vertrauen auf Gottes Gnade und in der Hoffnung auf das Anbrechen seines Reiches fördert das Kirchspiel Bergedorf die gemeinsame Arbeit der ev.-luth. Gemeinden und Einrichtungen in Hamburg Bergedorf“ - so heißt es im Kirchspielvertrag von 2007.

Am 19. Juni um 11 Uhr findet auch in diesem Jahr wieder der ökumenische Open Air Gottesdienst zur Fahrradsternfahrt auf der Wiese am Bürgerhaus in Boberg statt. Das Motto der Fahrradsternfahrt ist ja schon lange: „Mobil ohne Auto“ und zeigt uns wegen der politischen, wirtschaftlichen und klimatischen Situation, dass ein Umdenken dringender denn je ist.

Wir feiern wir am Mittwoch, dem 29. Juni 2022, um 19.30 Uhr gemeinsam Gottesdienst. Unsere Kantorei wird diesen musikalisch gestalten. Wir freuen uns, dass Pastor Andreas Baldenius dann aus seiner Sabbatzeit wieder zurück sein wird und hoffen sehr, dass wir im Anschluss wie gewohnt auf unserem Kirchvorplatz den Empfang geben und miteinander den Geburtstag unserer Kirche feiern können..

Trotz vieler Einschränkungen konnte der Bergedorfer Advent im Dezember 2021 stattfinden. Wir sind zuversichtlich, dass in diesem Jahr wieder jeden Abend Schulen, Chöre, Musikgruppen und andere schöne Abende gestalten werden. Die allabendlichen Veranstaltungen sind für viele Menschen in Bergedorf und Umgebung seit vierzehn Jahren zu einer festen Größe in ihrer Vorweihnachtszeit geworden.

Manche Veranstaltung steht schon fest. Neue Ideen, neue Vorschläge, neue Gruppen sind immer willkommen.

... dass Epitaphe Gedenkbilder sind? In unserer Kirche hängen sieben Epitaphe. Sechs von ihnen erinnern an Pastoren, die hier gewirkt haben. Nur eines Nicht- Geistlichen wird in der Kirche gedacht. Die lateinische Beschriftung fasst sein Leben zusammen und nennt auch die Stifter des Epitaphs:

„Dass ich mitten in dieser Ausweg- und Hoffnungslosigkeit des Krieges geboren worden bin, war wie ein Wunder.“

Im Juli 1943, während der schlimmsten Bombennächte, wurde Gudrun Hoffmann geboren – die erste Nacht ihres Lebens verbrachte sie im Bunker des Bergedorfer Krankenhauses. Da die Kirche auf Grund der Schutzmaßnahmen nicht nutzbar war (der Altar war eingemauert), wurde Gudrun am ersten Weihnachtstag 1945 mit vielen anderen Bergedorfern getauft. Und es blieb nicht bei Taufe und Konfirmation, Gudrun ist bis heute tief verbunden mit unserer Gemeinde. Nur einiges kann hervorgehoben werden: Gudrun war Mitglied bei den von Pastor Raabe betreuten Evangelischen Mädchen Pfadfinderinnen, hat eine Mutter-Kind-Gruppe in der Gemeinde gegründet und in dem Ende der 70er-Jahre gegründeten Gemeindekonvent mitgearbeitet. Sie war viele Jahre lang Mitglied der Gemeindebriefredaktion und ist nach wie vor Lektorin.

Endlich hat es geklappt! Nach unzählig vielen Anläufen und technischen Problemen, Ausprobieren zu verschiedenen Zeiten, an verschiedenen Orten und Geräten... hat das erste Zoom- Meeting zwischen uns und PartnerschaftsfreundInnen in Mbigili stattgefunden. Noch immer sind die Bedingungen schwierig, denn die Internetgeschwindigkeit schwankt, unsere PartnerInnen erlernen noch eifrig den Umgang mit dem Computer, sprachliche und visuelle Störungen führen zu Unterbrechungen. Aber als sowohl Ton als auch Video aus der Schule in Mbigili zu uns übertragen wurden, war die Freude riesengroß!

Jugend-Gottesdienst, Ehrenamtlichen-Treffen, Zeltlager, Offene Wolke,...

Unsere Angebote für Kinder und Jugendliche findet ihr auf

unserer Webseite der Kinder-und-Jugendarbeit

Zeltlager

...für Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren vom 23.-30. Juli 2022.
Die Kosten betragen 280€ (Zuschüsse sind möglich).

Das Zeltlager im Rahmen der „Evangelischen Zeltlagergemeinschaft Hamburg“ gibt es seit über 60 Jahren. Wir fahren auf einen Zeltplatz in Groß Wittfeitzen, im Landkreis Lüchow- Dannenberg (Niedersachsen), mitten im Wald. In der Nähe gibt es ein Waldbad und natürlich ganz viel Wald. Mit einer Kindergruppe aus der Kirchengemeinde HH-Langenhorn, wollen wir 8 Tage im Wald verbringen, in Zelten schlafen, die Natur erleben, Spiele spielen, Lagerfeuer machen und vieles mehr.

Kita

Wir haben uns auf den Weg gemacht! Wohin, fragen Sie sich nun ganz sicher. Und ich will es Ihnen gerne erzählen: Wir sind auf dem Weg in das Konzept der offenen Werkstattpädagogik. Nach vielen theoretischen Fortbildungen, etlichen Dienstbesprechungen und tollen Diskussionen sind wir an dem Punkt angekommen, an dem unsere Räume verändert werden. Unser Team ist fleißig dabei, die Räume umzugestalten.

Liebe Seniorinnen und Senioren,

unsere Seniorenarbeit kann zurzeit nicht so stattfinden, wie sonst.

Die Seniorengeburtstagsfeiern ab 70 Jahren, zu denen wir immer persönlich einladen, können wir bis auf Weiteres nicht durchführen.

Zurzeit findet der KuK-Seniorennachmittag einmal im Monat in drei Kleingruppen statt. Ein paar Plätze sind noch frei. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei mir. Auch der Generationengartennachmittag findet einmal monatlich statt, allerdings nur mit einer begrenzten Personenzahl und einem festgelegten Personenkreis, hier gibt es keine freien Plätze mehr.

Wenn Sie Fragen zu unserer Arbeit haben oder Kontakt wünschen, rufen Sie mich gern unter der Telefonnummer 040 720 081 54 an.
Ihre Diakonin Astrid Hildebrandt

Wandern

Herzliche Einladung an alle Wander– Begeisterten in unserer Gemeinde. Es geht weiter mit der „Umwanderung Hamburgs“ am Rande des HVV-Großbereichs – frei nach dem Motto: den grünen Ring um Hamburg erleben.
Wir treffen uns mit Lunchpaket und Rucksack am Bergedorfer Bahnhof (Bergedorfer Seite) um 8.30 Uhr und reisen bequem und umweltfreundlich mit der Bahn zu unserem Ausgangspunkt. Wir wandern von Bahnhof zu Bahnhof. Am Ende gibt’s natürlich eine gemütliche Kaffeestunde.