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"Wie wenn man sich die Augen gewaschen hätte“ – so beschreibt ein Gemeindeglied die veränderte Wahrnehmung im Alltag, wenn man aus dem Urlaub zurückkehrt. Ein Tapetenwechsel schärft den Blick, schon beim Urlaub - erst recht natürlich bei interkultureller Begegnung. So eine veränderte Wahrnehmung hilft bei der Überprüfung scheinbar „unveränderlicher“ Routinen.

Ist wirklich alles „normal“, was ich als normal empfinde? Und finde ich richtig, was normal ist? Was sollte sich verändern? Was möchte ich verändern? Die Begegnung mit einer anderen Kultur, mit anderen Verhaltensweisen und Selbstverständlichkeiten öffnet also eine Art Spiegel, in dem ich mich selbst erkenne. Das erleben wir in der Begegnung mit unseren Partnerinnen und Partnern in Mbigili, das erleben sie mit uns. So setzen wir gegenseitig einen Lernprozess in Gang, der uns hilft, uns je selbst zu verstehen, Probleme zu identifizieren und Lösungen für den je eigenen Kontext zur finden.

Dafür wollen und leben wir Partnerschaft. Es geht uns nicht darum, „die Partner zu entwickeln“. Weder wir sie, noch sie uns. Jede Seite ist für die eigene Situation Expertin. Gemeinsam und durch den gegenseitigen Blick in den Spiegel werden wir kompetenter. Freund*innen und Partner*innen hören einander zu, unterstützen sich und sind solidarisch miteinander.

Das Konzeptpapier Partnerschaft kann hier eingesehen werden.

Wenn Sie mehr über die Partnerschaft wissen wollen oder sich sogar aktiv an der Partnerschaftsarbeit beteiligen wollen, wenden Sie sich bitte an: Pastor Andreas Baldenius, Tel. 721 56 39, Email: über das Kontaktformular

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Bebilderter Reisebericht 2019 zum Download