„Mitspracherecht ist so wichtig!“

Jede Gemeinde braucht Menschen, die mitdenken, nachhaken und Entscheidungen hinterfragen. So ein Mensch ist Magdalena Harten. Die 21-jährige Bergedorferin ist schon seit vielen Jahren in der Kinder- und Jugendarbeit unserer Gemeinde aktiv. Seit ihrer Konfirmation im Jahr 2015 und der anschließenden einjährigen Trainee-Ausbildung hat sie den Konfirmandenunterricht mitgestaltet. Es hat ihr viel Spaß gemacht, die verschiedenen Jugendlichen mit ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten, Meinungen und Ansichten zum Glauben zu erleben und zu hören, was sie denken. Überhaupt hört sie anderen gerne zu und ist sehr empathisch ihren Mitmenschen gegenüber. Daher passt das im letzten Herbst begonnene Studium der Sozialen Arbeit wie die Faust aufs Auge.

Magdalena ist ein sehr aufgeschlossener Mensch und probiert gerne Neues aus. Das gilt auch für den Sport, ihre große Leidenschaft. Dieser ist schon immer Teil ihres Lebens, wobei sie gerne ganz verschiedene Sportarten ausprobiert. Nach ihrem Abitur am Gymnasium Lohbrügge absolvierte sie ein Freiwilliges Soziales Jahr bei dem TSV Glinde und war dort unter anderem Trainerin verschiedener Sportgruppen, was ihr so gut gefallen hat, dass sie da gleich noch ein zweites Jahr lang als festangestellte Trainerin gearbeitet hat.

Mit dem Studium kam im Oktober 2020 ein Umzug nach Kiel, da gefällt es Magdalena sehr gut, wobei sie es doch auch für wahrscheinlich hält, nach dem Studium wieder zurückzukehren. Bergedorfern fällt der Wegzug ja doch oft zurecht schwer…

Ein Vorteil der schwierigen Pandemiesituation ist in diesem Fall, dass unsere Gemeinde einiges an digitalen Projekten, Treffen und Aktionen anbietet. So auch unser Jugendtreff, die Offene Wolke, welcher seit Beginn der Pandemie ausschließlich digital stattfindet. Seit einigen Jahren ist Magdalena eine von vier OrganisatorInnen der Offenen Wolke und würde sich freuen, dort noch mehr Gesichter zu sehen. Es ist eine schöne Gelegenheit für Jugendliche und Teamer, sich besser kennenzulernen, die Gemeinschaft zu stärken, sich auszutauschen und den Kontakt zur Gemeinde nicht zu verlieren. Gerade in dieser Zeit. Magdalena sagt, dass ihr die Kirche auch als Ausgleich im Alltag besonders im letzten Jahr gefehlt habe. Das Anpacken und Machen. Das tut sie nämlich gerne, neben dem Konfirmandenteam hat sie viele Pocket Church Projekte für Kinder und Jugendliche mitorganisiert und ist gerne zur Stelle, wenn Not am Mann ist. Magdalena sagt von sich selbst, dass sie ein lautes Organ habe – aber sie könne auch ganz anders. In welcher Form auch immer Magdalena ihre Stimme bei uns einbringt: Wir freuen uns über eine so engagierte und fröhliche Anpackerin in unserer Gemeinde, danken für den bisherigen Einsatz und freuen uns auf mehr!

Johanna Kilzer