„Sascha ist immer zur rechten Zeit am rechten Ort. Er hilft immer bei allem – egal, was es ist.“ — „Sascha ist unheimlich weitsichtig, er hat viel im Blick. Dabei ist er hilfsbereit, motiviert und knurrt nicht rum, wenn es zu viel wird. Ich mag ihn sehr gerne.“

So wird Sascha Meyer von seinen Kollegen beschrieben und geschätzt. Und das beruht auf Gegenseitigkeit, Sascha selbst sagt, dass seine Tätigkeit bei uns in der Gemeinde sein Lieblingsjob seines Lebens sei, das lege vor allem an den Menschen, mit denen er zu tun hat. Wer sich in Bergedorf um die Gebäude unserer Kirche bewegt, kommt in der Regel nicht umhin, sehr schnell auf Sascha zu treffen. Er ist immer gerade mit irgend- etwas beschäftigt und nimmt sich dennoch Zeit für alle Ankommenden. Sascha ist oft der erste Ansprechpartner und dabei sehr hilfsbereit – Hast du Astrid heute schon gesehen? Könntest du mir bitte mal eben aufschließen? Hast du zufällig einen Zollstock parat?

Seit März 2015 arbeitet der 50-jährige Steilshooper in unserer Gemeinde. Es begann damit, dass er ehrenamtlich bei der AWO-Bergedorf als Soziallotse für ältere Menschen gearbeitet hat. Eine der dort betreuten Damen war im Seniorenkreis der Gemeinde und hat ihn zu unserem ehemaligen Pastor Stefan Deutschmann gebracht. Sascha hat zwei Wochen auf Probe gearbeitet und wurde eingestellt. Inzwischen hat er eine 35-Stunden- Woche, die gut gefüllt ist: Sascha macht alles, was anfällt – und das ist nicht wenig. Die Tätigkeit ist vielfältig, er kümmert sich unter anderem um die Außenpflege der Gebäude, die Sachspenden für den Petri und Pauli-Laden, die Opferlichter, die Getränkeversorgung, den Müll, schleppt Bücherkartons, repariert gemeinsam mit Küster Eduard Isinger alles, was ihnen unter die fachkundigen Hände fällt und kümmert sich um die Handwerker, hilft bei der Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen, ist Kirchen- wächter, Wegweiser zu ver- schiedenen Beratungsstellen in der Umgebung und küstert gelegentlich bei Amtshandlungen.

Sascha schätzt diese Abwechslung: Ich freue mich beim Aufstehen immer, hierher zu kommen, sagt er. Dabei sei jeder Tag anders, der Plan, was an dem Tag alles so erledigt werden soll, wird fast immer durch spontan Auftretendes umgeschmissen. Er freut sich, so selbst- ständig arbeiten zu können. Der gelernte Schlosser und Steinsetzer war zuvor in vielen verschiedenen Bereichen tätig, aber von seiner jetzigen Stelle sagt er: „Hier bleibe ich – bis ewig, wenn ich darf!“. Wenn er gerade nicht arbeitet, angelt er gerne und sammelt Briefmarken. Dazu kommt er aber so selten, sagt er, die Tage sind durch seine Tätigkeit gut gefüllt. Am Ende unseres Gespräches frage ich Sascha, ob er noch etwas sagen möchte, was bisher nicht erwähnt wurde, etwas, dass ihm wichtig sei. Daraufhin sagt er: „Dass ich Stefan Deutschmann echt dankbar bin! Und meinen netten Kollegen!“ Wir danken Sascha für seinen unermüdlichen und motivierten Einsatz bei allem, was gerade ansteht!

Johanna Kilzer