Die „ökumenische Bibelwoche“ Ende Februar und Anfang März war (mal wieder) ein voller Erfolg. Die „ökumenische Bibelwoche“ war (mal wieder) ein totaler Flop.

An vier Abenden haben sich Männer und Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen intensiv mit dem „Gleichnis vom großen Gastmahl“ beschäftigt, in Form eines Festmahles mit Tischreden, als Bibliolog – eine besonders intensive Methode der persönlichen Aneignung und Aktualisierung biblischer Texte – in Gesprächen und bei der Teilnahme an den „Weltgebetstag-Gottesdiensten“ der Region zum gleichen Thema. Hier waren wir ganz „am Eigentlichen“, welches sonst so oft zu kurz kommt in unserem Alltag. Wir waren inspiriert und begeistert.

Aber aus den elf Gemeinden des „Ökumenischen Forums Bergedorf“ (zusammen weit über 30.000 Mitglieder) haben an den Abenden zwischen 12 und 20 Menschen teilgenommen. Darunter waren immer mindestens drei Hauptamtliche der teilnehmenden Gemeinden. Das ist schon seit vielen Jahren so.

Wieder, wie eigentlich jedes Jahr, stellt sich die Frage: „Lohnt“ sich das? Müssen sich kirchliche Veranstaltungen lohnen? Können wir auf – ausgerechnet – Bibelangebote verzichten? Für wen machen wir das? Reicht es, unter uns zu sein, wenn es denn so guttut, oder müssen wir uns an der Öffentlichkeitswirksamkeit messen?

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Pastor Andreas Baldenius