Boike Jacobs
"Wie sieht denn nun die jüdische Gegenwart aus?"

am Mittwoch, dem 4. September 2019, um 19.30 Uhr

Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte am Ausgang wird gebeten.

Sind alle Juden orthodox? Tragen alle jüdischen Männer eine besondere Kleidung? Müssen sich alle jüdischen Frauen vor ihrer Hochzeit die Haare schneiden lassen und eine Perücke aufsetzen? Sind Juden frommer als Christen? Sind Gottesdienste in der Synagoge besser besucht als Gottesdienste in der Kirche? Essen alle Juden koscher? Warum stehen vor den meisten Synagogen Polizisten? Und wieviele Juden leben überhaupt in Deutschland?

Solche Fragen stellen wir uns, wenn wir an jüdisches Leben hierzulande denken. Was wissen wir schon davon, wer von uns hat denn – außer bei Vorträgen – überhaupt mit Juden zu tun? Wir kennen aus dem Fernsehen nur einige Offizielle, zum Beispiel dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland oder Autoren wie Ephraim Kishon und Amos Oz. Auch an Schalom Ben Chorin erinnern sich viele, an Pinchas Lapide oder Rabbiner Levinson, die so aktiv waren im christlichjüdischen Dialog. Im Fernsehen werden allerdings zumeist Orthodoxe gezeigt in ihrer befremdlichen Aufmachung, wie sie vor der Klagemauer in Jerusalem stehen und beim Beten hin und her schaukeln.

Boike Jacobs wird uns vom Alltag der Juden in Deutschland erzählen und dazu wieder viele Bilder zeigen. Danach können alle Fragen gestellt werden, die noch nicht beantwortet wurden.

Team der AGCJD

Informationen zur Arbeitsgruppe Christlich-jüdischer Dialog