Kantor Walter Joshua Pannbacker
„Strömungen im Judentum“ Vortrag mit Bildern und Videos

am Mittwoch, dem 13. Februar 2019, um 19.30 Uhr

Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte am Ausgang wird gebeten.

Wenn von „dem Judentum“ gesprochen wird, haben viele Menschen ganz bestimmte Vorstellungen im Kopf, aber die wenigsten von ihnen sind sich der Bandbreite an Strömungen bewusst, die das Judentum umfasst. Derzeit sind drei Richtungen am stärksten vertreten:

Das Orthodoxe Judentum versteht die Thora als unmittelbar von Gott offenbart, und die dort genannten Regeln werden daher bis heute befolgt. Orthodoxe Juden ernähren sich stets koscher und beachten strikt eine große Anzahl ritueller und liturgischer Regeln.

Das Liberale Judentum erkennt die religiösen Gebote nicht mehr als unmittelbar von Gott gegeben an, sondern versteht sie als von Menschen interpretiert. Entsprechend flexibel und zeitgemäß werden sie praktiziert und in einigen Bereichen auch gar nicht mehr eingehalten.

Das Konservative Judentum sieht sich als Mittelweg zwischen orthodoxem und liberalem Judentum. Es will einerseits jüdische Tradition bewahren, andererseits aber Modernisierungen durchsetzen, die mit jüdischen Religionsgesetzen zu vereinbaren sind.

Anhand von Bildern und einigen Videos aus den verschiedenen jüdisch-liturgischen Traditionen erläutert Walter Joshua Pannbacker, Kantor und Religionslehrer im Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein, Unterschiede und Gemeinsamkeiten dieser Hauptströmungen. Auch das gemeinsame Gespräch soll an diesem Abend nicht zu kurz kommen.

Team der AGCJD

Informationen zur Arbeitsgruppe Christlich-jüdischer Dialog