Wir sind wieder dran: 2019 fahren wir nach Mbigili, in unsere Partnergemeinde. Eine Gruppe von acht bis ca. zehn Menschen wird fahren und es steht noch nicht endgültig fest, wer das sein wird. Eine so attraktive Reise wollen wir nämlich auch nutzen, um neue Menschen für diese Partnerschaft zu gewinnen! Wer bereit ist, sich über den Moment hinaus für die Partnerschaft und das interkulturelle Lernen zu engagieren, kommt dafür in Frage.

Ein echtes Abenteuer: abseits aller touristischen Wege und Verkehrsmittel, mitten im „echten“ Tanzania, in einem Dorf, in dem das Leben in kaum etwas dem unserem vergleichbar ist – und doch ganz normal gelebt wird, eben auf eine andere Weise, als wir es als „normal“ empfinden. Da weitet sich der Blick: was ist eigentlich „normal“? Was vom Normalen ist eigentlich wünschenswert? Was wünschen sich unsere Partnerinnen von uns? Was könnten wir von ihnen lernen? Und was würden wir uns gegenseitig gerne sagen/ beibringen/empfehlen?

Denn eines ist klar: Entwicklungshilfe kann heutzutage keine Einbahnstraße sein. Während – aus unserer Sicht – elementare Dinge dort entwicklungsbedürftig sind: die Infrastruktur, das Schul-, das Gesundheitswesen, die Theologie, die Stellung der Frau, der Umgang mit Wasser und Holz z. B., fährt die Welt gerade durch unsere Lebensweise vor die Wand: durch völlige Übernutzung der (lebenden und unbelebten) Ressourcen, Klima-Überhitzung und Wachstums-Ideologie. Das spüren die dort ebenso wie wir hier.

Es wird also eine „entwicklungspolitische Bildungsreise“ nach den Standards des „Kirchlichen Entwicklungsdienstes“, der uns dabei finanziell unterstützt. So entspricht es auch unserem Konzept, das der Partnerschaft seit 2011 zugrunde liegt (Download). Denn wir verstehen unsere Partnerschaft als eine Lerngemeinschaft, durch die wir miteinander herausfinden können, wie eine gemeinsame Zukunft auf diesem Planeten nachhaltig und fröhlich gelingen kann.

Hier die Rahmendaten in Kürze:
  • Reisezeit: Sommer 2019
  • Kosten: ca. 2.000 Euro
  • finanzielle Unterstützung individuell möglich
  • Vorbereitung + Nachbereitung in monatl. Treffen und an 2 Studientagen
  • mittelfristige Mitarbeit in der Partnerschaft

Sie möchten mehr erfahren? Wenden Sie sich gerne an mich (Kontakt).

Ihr Pastor Andreas Baldenius
für den „Ausschuss Partnerschaft und Ökumene“ des Kirchengemeinderates