Was wäre der Sommer ohne Kinderzeltlager? Und das bei dem Wetter... Kein echter Sommer!

Darum haben wir uns in Kooperation mit sechs weiteren Gemeinden aus ganz Hamburg aufgemacht, um in Groß-Wittfeitzen (im Landkreis Lüchow-Dannenberg) unsere Schlafsäcke auszurollen.

Mit 28 Kindern und 7 Gruppenleitern wurde am Tage und bei Nacht der Wald erkundet. Wir haben in Zelten auf Stroh geschlafen und in großen Essenzelten gemeinsam mit den Gemeinden aus Langenhorn und Neuengamme gegessen. Nur die Küche und Waschräume befinden sich in einem festen Haus, ansonsten spielt sich alles draußen ab.

Wir haben jeden Tag gespielt, gesungen, etwas gebastelt und Lagerfeuer gemacht. Manchmal gab es auch noch Stockbrot und Marshmallows über dem Feuer. Gegen die Hitze konnten wir zum Glück wieder in das Waldbad direkt nebenan, es wurde in den letzten zwei Jahren saniert und zum Naturbad umgebaut.

Beim Taggeländespiel haben wir Robbi und Tobbi geholfen, ihr FliwaTüüt zu bauen, dafür mussten wir im Wald an verschiedenen Stationen Aufgaben erfüllen, am Ende des Geländespiels konnten wir sogar einen lieben Geist aus seiner Burg befreien. Beim Nachtgeländespiel haben wir dann im dunklen Wald Super Mario und seinen Freunden geholfen, die Prinzessin Peach zu befreien. Es war also ordentlich was los! An einem Freitagabend gab es eine Piratendisko, alle durften länger aufbleiben und von der Küche gab es leckere Snacks mit Eistee.

Jeden Abend haben wir mit allen Kindern und Erwachsenen eine Andacht gefeiert – wir nennen das Stengelfete. Dabei haben wir gesungen, gebetet und die Geschichte von Noah in einem Bibeltheater erfahren.

Wir hatten zwei wunderbare Wochen im Wald, ganz ohne Smartphones und Internet. Wir haben jeden Tag gemeinsam viel erlebt – gelacht, gestritten und uns wieder versöhnt. Dabei haben wir uns und andere besser kennengelernt und so manchen Grundstein für Freundschaften gelegt.

Vielen Dank an alle Beteiligten, euer Zeltlagerteam.

Florian Schildknecht