Trauer

Das ist mit das Hauptanliegen des Trauer- Cafés in Reinbek. Ein Trauerfall isoliert Hinterbliebene; anfängliches Bemühen des Umfeldes wird häufig nicht lange aufrecht erhalten. Irgendwann „muss das Leben ja weitergehen“. Und jeder hat sein eigenes Leben, das zu meistern ist.

Das TrauerCafé möchte einen passenden Rahmen für einen ungezwungenen Austausch miteinander schaffen. Der hauptsächliche Grund für viele Menschen, wieder ins Café zu kommen, ist das Miteinander, Menschen mit ähnlichen Gefühlen zu treffen und sich auszutauschen. Ehrenamtliche Begleiterinnen stehen besonders für neue Gäste bereit, ein Einzeltisch kann für einen kleinen Rückzug genutzt werden. Der erste Gang ist schwer in die geschützten Räume des Jürgen-Rickertsen Hauses, das wissen alle. Er kann aber ein Haltepunkt sein, so wie es für viele Menschen bereits ein fester Treffpunkt geworden ist.

Für den 13. Dezember wird Marlies Henningsen den Nachmittag vorbereiten. Ihr Thema: "Geschafft!? – Wie war das Jahr? Wo stehe ich? Was möchte ich im nächsten Jahr?" Das Treffen ist kostenfrei.

Weitere Informationen und die Termine für 2018 erhalten Sie über die Website: www.trauercafe-reinbek oder über das Büro des Ambulanten Hospizdienstes Reinbek e.V., Tel. 040 - 78 08 98 60.

Das TrauerCafé ist eine Kooperation der Hospizdienste Reinbek und Bergedorf und der Kirchengemeinde Reinbek-West.

Kerstin Grothe


TrauerCafé
im Jürgen-Rickertsen-Haus
Schulstraße 7 · Reinbek