Wir haben einen Grund zum Feiern: Unser „Suppentopf“ wird in diesem Jahr 20 Jahre alt. Am 11.11.1997 um 11 Uhr 11 wurde der Suppentopf gegründet. Initiatorin dieser Einrichtung war unsere damalige Pastorin Christiane Zink, später Eilrich. In dem von ihr bewohnten Pastorat klingelten oft Bedürftige und fragten nach Essen. Daraufhin setzte sich der Diakonie- Ausschuss das Ziel, für diese Bedürftigen eine warme Mahlzeit auszugeben. Am Bergedorfer Bahnhof gab es großen Bedarf, dorthin gingen die ehrenamtlichen Helfer mit Körben voll Brot und luden zu einer warmen Mahlzeit in den „Suppentopf“ ein.

Die dort ausgegebenen Mahlzeiten wurden sehr gut angenommen – auch wenn es zu dem Zeitpunkt noch mehr Helfer als Kunden gab. Zunächst nur einmal die Woche, bald – wie immer noch – wurde zweimal wöchentlich, dienstags und donnerstags, eine warme Mahlzeit ausgegeben.

Auf Grund der steten Nachfrage wuchs auch Christiane Zinks Traum einer Bergedorfer Tafel, sie wurde nur ein halbes Jahr nach dem „Suppentopf“ gegründet.

Der „Suppentopf“ ist Kern und Ursprung der Bergedorfer Tafel. Die Tafel und der Suppentopf sind zum einen voneinander zu trennen, zum anderen untrennbar miteinander verbunden: beide ergänzen sich in unserer Ausgabestelle ganz wunderbar, indem es zunächst vom „Suppentopf“ eine warme Mahlzeit gibt und anschließend von der Tafel die Lebensmittelausgabe. In der Regel arbeiten dort auch dieselben ehrenamtlichen Mitarbeiter. Auf der anderen Seite wurde bei der Gründung großen Wert darauf gelegt, dass die Tafel nicht unter den Hut der Gemeinde komme, sondern ein eingetragener Verein mit eigenem Vorstand sei. Sie finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Der „Suppentopf“ gehört dagegen zu den Einrichtungen unserer Gemeinde und wird von Spenden der Gemeinde finanziert, jährlich sind das etwa 10.000 Euro.

Die engagierten Ehrenamtlichen haben damals in vielen Geschäften und den Märkten in Bergedorf nachgefragt, ob sie die nicht verkauften Lebensmittel einsammeln dürften. Heute zählen zur Bergedorfer Tafel fünf Ausgabestellen. In allen gibt es Lebensmittel, ausschließlich in der Bergedorfer Schloßstraße gibt es durch den Suppentopf zusätzlich eine warme Mahlzeit.

Liebevoll wurde der Gemeindekeller umfunktioniert und den Bedürfnissen angepasst. Die Gäste sollen sich angenommen und wohlfühlen. Ulrike Eckert-Riecke, Vorstandsmitglied der Bergedorfer Tafel und Zuständige des Suppentopfes, schwärmt: „Es ist so schön wie ein Restaurant!“ Die 18 ehrenamtlichen Mitarbeiter leisten einen wirklich großen Einsatz. Die Zutaten für die Gerichte des Suppentopfes werden den Lebensmittelspenden für die Tafel entnommen. „Es schmeckt wirklich ganz toll“, sagt Frau Eckert-Riecke begeistert.

Sie ist für alle fünf Ausgabestellen sowie das Personal der 150 ehrenamtlichen Helfer der Bergedorfer Tafel verantwortlich. Diese teilen die verschiedenen Arbeitsbereiche unter sich auf: Es gibt den Fahrdienst, die Ausgabestellen sowie Bürotätigkeiten. Frau Eckert-Riecke ist sehr zufrieden damit, dass stark darauf geachtet wird, keine Reste übrig lassen. Die Lebensmittel, die morgens eingesammelt werden, sind nachmittags weg. Die angenehme und positive Stimmung des Suppentopfes und der Bergedorfer Tafel sind in ganz Hamburg bekannt, von überall her bewerben sich Praktikanten. Zielgruppe des Suppentopfes sind weitgehend Einzelpersonen, die alleine nicht wird von Spenden der Gemeinde finanziert, jährlich sind das etwa 10.000 Euro. Die engagierten Ehrenamtlichen haben damals in vielen Geschäften und den Märkten in Bergedorf nachgefragt, ob sie die nicht verkauften Lebensmittel einsammeln dürften. Heute zählen zur Bergedorfer Tafel fünf Ausgabestellen. In allen gibt es Lebensmittel, ausschließlich in der Bergedorfer Schloßstraße gibt es durch den Suppentopf zusätzlich eine warme Mahlzeit.

Liebevoll wurde der Gemeindekeller umfunktioniert und den Bedürfnissen angepasst. Die Gäste sollen sich angenommen und wohlfühlen. Ulrike Eckert-Riecke, Vorstandsmitglied der Bergedorfer Tafel und Zuständige des Suppentopfes, schwärmt: „Es ist so schön wie ein Restaurant!“ Die 18 ehrenamtlichen Mitarbeiter leisten einen wirklich großen Einsatz. Die Zutaten für die Gerichte des Suppentopfes werden den Lebensmittelspenden für die Tafel entnommen. „Es schmeckt wirklich ganz toll“, sagt Frau Eckert-Riecke begeistert.

Sie ist für alle fünf Ausgabestellen sowie das Personal der 150 ehrenamtlichen Helfer der Bergedorfer Tafel verantwortlich. Diese teilen die verschiedenen Arbeitsbereiche unter sich auf: Es gibt den Fahrdienst, die Ausgabestellen sowie Bürotätigkeiten. Frau Eckert-Riecke ist sehr zufrieden damit, dass stark darauf geachtet wird, keine Reste übrig lassen. Die Lebensmittel, die morgens eingesammelt werden, sind nachmittags weg. Die angenehme und positive Stimmung des Suppentopfes und der Bergedorfer Tafel sind in ganz Hamburg bekannt, von überall her bewerben sich Praktikanten. Zielgruppe des Suppentopfes sind weitgehend Einzelpersonen, die alleine nicht mehr zum Kochen in der Lage sind. Frau Eckert-Riecke freut sich darüber, wie gut das Angebot der warmen Mahlzeit angenommen wird; es kommen etwa 100 bis 120 Männer und Frauen per Ausgabe – am Monatsende mehr als am Anfang. Es war von Beginn an ihr Bestreben, dass die Gäste ihnen zugewandte Menschen vorfänden – „Es soll nett sein!“, sagt sie. Denn vielen fällt der Gang zum „Suppentopf“ und zur Bergedorfer Tafel schwer. Viele schämen sich und weinen, wenn sie Lebensmittel entgegennehmen. Die Hemmschwelle, sich Bedürftigkeit einzugestehen, ist sehr hoch. Dabei könnten viel mehr – auch alte – Menschen kommen, es ist mehr als genug für alle da!

Johanna Müller