„Wo Not am Mann ist, fass‘ ich gerne mit an.“

Wer am 4. und 5. November unseren Martinsmarkt besucht, kommt nicht umhin, das große bunte Zirkuszelt zu sehen. Alle kommen gerne, um sich dort eine warme Suppe oder leckere Waffeln zu holen und sich zum gemütlichen Klönen auf die Bänke zu setzen. Aber wie und wann kommen Zelt und Bänke eigentlich vor die Kirche? Und wieder weg? Das zu koordinieren und durchzuführen gehört zu den Aufgaben Andreas Weigels.

Alles begann damit, dass Charlotte Klack-Eitzen als langjährige Nachbarin vor über 15 Jahren Unterstützung für den Martinsmarkt suchte. Da brauchte sie nicht zweimal zu fragen, Andreas war dabei – seitdem hilft er zuverlässig beim Aufbau. Heute ist Andreas in unserer Gemeinde zuständig für das gesamte Außenmobiliar wie Zelte und Bänke sowie die Beleuchtung. Zunächst hat er diese Tätigkeit mit Peter Oppermann gemeinsam ausgeführt; inzwischen ist er alleine dafür zuständig, dass bei unseren kirchlichen Veranstaltungen keiner im Regen sitzen muss, sondern Zelte aufgebaut und bereit stehen. Das ist zum Teil nicht so ganz einfach und erfordert einige Helfer. Es gibt eine Gruppe Ehrenamtlicher, die auf Zuruf kommen und helfen – bislang hat das immer irgendwie geklappt, zum Teil aber auch mit Unterstützung aus seinem privaten Bekanntenkreis. Anschließend muss alles natürlich wieder abgebaut werden – ob das nun am Nachmittag oder um Mitternacht ist. Wenn es dann noch geregnet hat, fährt Andreas die Zelte in sein privates Lager, wo sie an der hohen Decke zum Trocknen aufgehängt werden, bevor sie wieder ordentlich verstaut werden können.

Außerdem ist Andreas Mitglied im Kircheninnenraum- Ausschuss. Da er ein eigenes Baugeschäft führt, kann er sein fachliches Wissen bei Veränderungen im Kircheninnenraum gut einbringen und beratend tätig sein. Die Betonung liegt hierbei auf der Beratung – die Umsetzung möchte er davon strikt getrennt haben, diese falle nicht in seinen Tätigkeitsbereich.

Andreas lebt seit 1981 in Bergedorf. Kirchgänger sei er nicht, helfe aber Astrid, so gut es gehe. Und das so sehr im Hintergrund, dass viele diese Arbeit gar nicht so richtig mitbekommen. Vielen Dank an dieser Stelle!

Johanna Müller