"Orte der Hoffnung im (un)Heiligen Land"
am Mittwoch, dem 6. September 2017, um 19.30 Uhr
im Petri-Saal des Gemeindehauses · Bergedorfer Schloßstraße 5 · 21029 Hamburg

Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte am Ausgang wird gebeten.

Es sieht nicht gut aus im Nahen Osten. Besonders der Israel-Palästina-Konflikt schwelt schon mehr als 50 Jahre – und eine Lösung erscheint weiter entfernt denn je. Das Wort führen auf beiden Seiten die Scharfmacher.

Es gibt jedoch auch andere Stimmen. Und es gibt Orte (Biotope der Hoffnung), an denen allen Schwierigkeiten zum Trotz Zusammenleben gelingt. Beispiele solcher Hoffnungszeichen wird der Referent aus eigener Erfahrung und Anschauung in Wort und Bild vorstellen: Tabgha am See Gennesaret, die Gabrielskirche in Nazaret, der christliche Kibbuz Nes Ammim in Nord-West-Galiläa, die Kleinen Schwestern Jesu bei der VI. Kreuzweg- Station in der Via Dolorosa in Jerusalem, die Organisation „Lifegate – Tor zum Leben“ in Bet Jalla, das „Zelt der Völker“ von Daoud Naser auf einem Hügel südlich von Betlehem und Neve Shalom, die Oase des Friedens, wo jüdische und arabische Israelis, Juden, Christen und Muslime gleichberechtigt zusammen wohnen und arbeiten. Alle diese Orte setzen durch ihre bloße Existenz Kontrapunkte zur herrschenden Perspektivlosigkeit. Sie machen Hoffnung, dass – wenn auch in kleinen Schritten – doch etwas geht im Nahen Osten.

Helmut Röhrbein-Viehoff, bekannt als ehemaliger Pastoralreferent unserer katholischen Nachbar-Gemeinde St.Marien, hat von 1991 bis 95 zusammen mit seiner Frau in Israel/Palästina gelebt und gearbeitet; auch danach ist er immer wieder zusammen mit Gruppen im Heiligen Land gewesen.

Team der AGCJD

Informationen zur Arbeitsgruppe Christlich-jüdischer Dialog