Kita

Vor ein paar Tagen hatte ich ein ganz zauberhaftes Gespräch mit einem Mädchen aus unserer Kita, das mir in dieser besonderen Zeit Hoffnung schenkt.

Die Situation war folgende: Loti steht vor mir und unterhält sich mit einer Erzieherin. Mir sind sofort die langen Haare von Loti aufgefallen. Folgende Unterhaltung hat sich ergeben:

Ich: „Mensch Loti, du hat ja richtig lange Haare bekommen!“
Loti: „Ja die sind richtig lang und meine Oma schneidet mir immer die Spitzen und den Pony“
Ich: „Du hast aber eine tolle Oma, da beneide ich dich drum“
Loti: „Ja, und ich durfte mir auch schon mal selbst die Spitzen schneiden!“
Ich: „Das hat dir bestimmt gut gefallen, möchtest du denn auch mal anderen Leuten die Haare schneiden, wenn du groß bist?“
Loti: „Nein, wenn ich groß bin, werde ich Prinzessin. Ich habe auch schon vier Prinzen!“ und Loti zählte mir die Namen der vier Prinzen auf.
Loti: „Und wenn ich nicht Prinzessin werde, dann werde ich ein Einhorn!“ – Ich habe herzhaft mit Loti zusammen gelacht.

Dieses Gespräch hat mir gezeigt, dass es Kindern ganz leicht fällt, Träume zu haben und wie wichtig es ist, die Hoffnung nicht zu verlieren. Diese Unbeschwertheit und die Fähigkeit, noch an Wunder glauben zu dürfen, wünsche ich mir gerade in dieser besonderen Zeit.

Der Regenbogen ist dabei ein Zeichen, das mich an den Bund zwischen Gott und seinen lebendigen Geschöpfen erinnert (vgl. 1. Mose 9,17).

Nach jedem Regen erinnert uns der Bogen an Gott, der nach dem Regen die Sonne und nach dem Winter den Frühling schickt. Genau das soll uns als Kindern Gottes Treue und Herrlichkeit in allen Farben vor Augen führen.

Bleiben Sie behütet unter Gottes Regenbogen, bleiben Sie voller Zuversicht und glauben Sie an Wunder!

Simone Seydack
(Leitung)