„Machen wir uns auf als Menschen, die sich durch Begegnung verändern lassen. Hier stehen wir – und wollen anders. Jetzt gehen wir – und können anders.“ Mit diesem Apell endete am 28. Mai der 36. Kirchentag in Berlin und Wittenberg, der mit der Losung „Du siehst mich“ auch auf einen versöhnten Blick auf Gottes Schöpfung und seine Kirchen hinwies.

Frère Alois (Taizé) erinnerte an die dankbare Anerkennung der Gaben der Reformation am 31.10.2016 durch den Papst mit dem Vorschlag, ihm doch von unserer Seite aus mit würdigem Blick auf die Gaben der katholischen Kirche versöhnlich zu antworten.

Der Kirchentag setzte durch die Einbeziehung vieler intern. Sprachgruppen in den Veranstaltungen – den gegenwärtigen nationalen Egoismen entgegen – ein Zeichen dafür, wie ein reformatorischer Blick heute aussehen könnte.

Der Kirchentag ist nicht allein das Großevent, sondern vor allem eine bundesweite Laienbewegung, die kontinuierlich in und außerhalb der Kirchenmauern unterwegs ist. Deshalb gibt es seit dem Stuttgarter Kirchentag 2015 auch unsere Kirchentagsgruppe, die z. B. bei Georgs Tageswanderungen dabei ist, auf den Kirchentag ausgerichtete Gottesdienste vorbereitet, Vorträge und Ausstellungen besucht und sich bei gesellschaftspolitischen Themen (wie aktuell dem Hamburger G20-Treffen oder dem Klimaschutz) vorbereitet und einbringt.

Wir treffen uns regelmäßig einmal am letzten Dienstag im Monat um 19 Uhr im Alten Pastorat. Der nächsten Termine sind der 29.8. und der 26.9.2017.

Wir lesen in der Bibel, sprechen über das jeweilige Hauptthema und organisieren unsere Aktivitäten zwischen den Monatstreffen.

Nach dem Kirchentag ist vor dem Kirchentag. Am 16. September 2017 findet in Bochum unter dem Leitwort „Wie im Himmel – so auf Erden“ das hochrangig besetzte ökumenische Fest statt. Wir planen eine Wochenendreise nach Bochum, je nach Zuspruch mit Privat- PKW oder mit Bus bzw. Bahn. Dazu bist Du/sind Sie herzlich eingeladen. Bei rechtzeitiger Anmeldung im Kirchenbüro oder unter nachfolgender Rufnummer könnten wir Unterkünfte von Privatquartieren erhalten.

Für die Kirchentagsgruppe
Thomas Powell