Am 11. November ist Martinstag –
"Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind, sein Ross, das trug ihn fort geschwind ..." So singen es Kinder und Erwachsene, wenn im November die Zeit der Martinszüge gekommen ist.

Das Lied erzählt eine "Schlüsselgeschichte" aus dem Leben des Martin: Als Sohn eines römischen Soldaten, geboren vor 1700 Jahren und selbst römischer Offizier, begegnet er mit 18 Jahren in Gallien (dem heutigen Frankreich) einem frierenden Bettler und zerschneidet seinen Soldatenmantel, um dem Bettler ein wärmendes Kleidungsstück zu verschaffen.

Nach einem alten Brauch folgen noch heute viele Kinder mit selbstgebastelten Laternen dem "Martinsmann", der auf einem Pferd durch die Dunkelheit reitet und singen Lieder. Manche spielen die berühmte Legende nach – wie Martin mit einem Bettler seinen Mantelumhang teilt. Wahrscheinlich wegen der Begegnung mit dem Bettler trat Martin aus der Armee aus, ließ sich taufen und wurde Mönch, später sogar Bischof. Er hat in seinem Leben noch viel Gutes getan.

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