Am 12. September 2021 haben wir wieder Partnerschaftsgottesdienst gefeiert. Unser jährlicher Partnerschaftsgottesdienst im September hat Tradition. Auf eine Anregung unserer Freunde aus Mbigili hin wurde er vor Jahren ins Leben gerufen. Am selben Sonntag (und nur durch die Zeitzonen um eine Stunde versetzt) feiern wir hier wie dort parallel einen möglichst gut aufeinander und miteinander abgestimmten Gottesdienst – stets freudig in ganz besonderer Verbundenheit mit Kopf und Herz. In Mbigili feiern sie stundenlang, bei uns dauerte der Gottesdienst eine gute Stunde.

Der Partnerschaftsausschuss in Mbigili hatte die Predigttexte vorgeschlagen, an die wir uns genau hielten. Den Ablauf und unsere Auslegungen dazu erhielten die Partner zugemailt. Eröffnet wurde unser Gottesdienst mit einem Video vom gemeinsamen Gottesdienstgesang – in Erinnerung an den letzten Besuch der Mbigilier, deren Musik uns stets ansteckt, mitsingen und mitschwingen lässt.

In der Predigt wurde vieles aus den Kontakten mit den Partnern erzählt, sodass teils durch Zitate ganz lebensnah ein Vergleich ihrer oft prekären und unserer abgesicherten Situation möglich wurde; bei aller Verschiedenheit heißt das Fazit stets: Gott ist immer an unserer Seite – wo auch immer wir als christliche Geschwister leben.

„Im Licht der Auferstehung verschieben sich die Prioritäten. Jesus bietet nichts Geringeres an als die Befreiung des Menschen vom sorgenvollen Blick in die Zukunft, befreit zu einer von Gottvertrauen getragenen Hinwendung zum Nächsten und zu dem, was gerade nötig ist – wo ich gebraucht werde. Befreiung zur gegenseitigen Liebe und zu einem Leben in festem Vertrauen auf Gott.... er wird´s wohl machen; ich trage so viel ich kann auf meinem Weg dazu bei.“ (Predigtzitat)

Hier wie dort wurde die Predigt von LaienpredigerInnen gehalten: Fred Sanga vom Partnerschafts-Ausschuss dort, Hanna Richard von unserem Ausschuss hier. Bei uns gab es mitten drin eine Überraschung: einen tansanischen Obstgruß, getrocknete Ananas und Bananen! Wie hieß es doch: Seht, wie sehr Gott uns liebt und umsorgt.

Freudig wurden bei uns zwei tansanische Lieder angestimmt, in Mbigili traten gleich mehrere Chöre auf. Im Fürbittgebet standen gemeinsame Hoffnungen im Mittelpunkt, Dank und Bitte um Gottes Segen, der weiterhin reichlich aus dieser Partnerschaft erwachsen möge.

Hanna Richardt im Namen
des Partnerschafts-Ausschusses