Wir denken neu, wie wir für Sie da und mit Ihnen Gemeinde sein können. Um Ihnen Mut zuzusprechen, haben wir uns für die nächsten zwei Monate Aktionen überlegt, die in und um die Kirche stattfinden, die Sie online anschauen oder bei denen Sie online an Veranstaltungen teilnehmen können.

Schauen Sie doch mal hier, bestimmt ist etwas dabei, das Sie anspricht.


Hör auf und hör hin – Andachten in der Passionszeit

Ab dem 24. Februar ist hier sechs Wochen lang jeden Mittwoch eine Andacht als Film zu sehen. Wir haben uns an den Themen des Taizé-Lieds „Meine Hoffnung und meine Freude“ orientiert.

Die Passionszeit bedeutet nicht unbedingt „Verzicht auf etwas“, sondern sie kann uns anfragen, nach dem, was wir im Leben brauchen: Was gibt mir Halt, wonach richte ich mich und mein Tun? Aufhören, mit dem, was mich hindert; genau hinhören auf das, was mir geschenkt wird; hören auf Gottes Wort, auf seine verheißungsvolle Botschaft, die stärken und ermutigen kann.

Verschiedene Menschen aus unserer Gemeinde haben mitgewirkt und wollen uns mit ihren Hoffnungsbeiträgen Mut machen. So beten wir die alten Psalme mit den Worten der Konfis.Dazu sehen wir teilweise Bilder von ihnen, wie sie den Psalm interpretieren. Die Lektor*innen von „Zeit zum Innehalten – Musik und Texte“ teilen mit uns ihre ermutigenden Texte. Die Monatslieder, die unsere Sängerinnen so gefühlvoll interpretieren, wollen uns Mut machen. All unsere persönlichen Bitten legen wir in das Gebet, das uns Jesus Christus gelehrt hat und empfangen dann Gottes reichen Segen. Mit der stärkenden Musik werden wir gesandt in die Welt.

Herzlichen Dank an die Konfis und Teamer*innen, die Leser*innen, die Sänger*innen und Musiker*innen; ebenfalls Danke an Alex Theis und Nele Rüß für die aufwändige Filmgestaltung und an Michael Edler, unseren Webmaster.

Eure Yvi Brysinski, Klaus Singer und Chang-Mi Dallat



Hoffnungsblühen

Kommen Sie ab dem 21.2 zu uns in die Offene Kirche, dort können Sie Blüten mit Ihrem eigenen Gedanken beschreiben: was gibt mir Hoffnung?

Sie können Ihre Blüten aufhängen und bringen damit den Altarraum zum Erblühen. Und vielleicht erwischen Sie noch eine unserer Mutmachtüten. Fragen Sie gern beim Kirchenwächter nach und freuen sich über Bilder, Texte und Gedanken und tanken Sie auf.



P.S.: Ich denk an dich!

In der aktuellen Zeit kann jeder ein bisschen Liebe, Aufmerksamkeit und ein offenes Ohr vertragen. Vor allem soll in dieser Zeit niemand alleine sein. Deshalb haben wir in St. Petri und Pauli die Briefbörse „P. S.: Ich denk‘ an dich!“ gegründet, um im Kontakt zu bleiben.

Jeder, der mitmacht, bekommt einen Partner zugelost. Anschließend könnt ihr euch gegenseitig Briefe schreiben, euch austauschen und gegenseitig mit ein paar lieben Worten Mut machen.

Um teilzunehmen und einen Briefpartner zu bekommen, meldet euch bitte bis zum 31.03. an, indem ihr den Anmeldebogen ausgefüllt und unterschrieben in den Briefkasten des Kirchenbüros einwerft oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schickt.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Schreiben und Lesen und hoffen, es entstehen tolle Brieffreundschaften!



Etwas Warmes für die kalten Tage – Suppentopf mal anders

Die strengen Coronabestimmungen hatten es dem Suppentopf-Team unmöglich gemacht, unter den aktuellen Begebenheiten den Suppentopf regulär auszurichten. Nicht nur das Team war gefährdet, sondern auch die Kunden, die normalerweise zweimal die Woche eine warme Suppe, danach Lebensmittel von der Bergedorfer Tafel erhielten. Zudem konnten die Suppentopfräume nicht coronakonform umgestaltet werden. Somit hat die Tafel für etwa 120 Gäste zunächst draußen vor der Kirche, dann aber von der Suppentopftür aus fertig gepackte Lebensmitteltüten ausgegeben.

Seit Anfang Februar teilen wir im Rahmen unseres „Suppentopfes“ eine warme Suppe an obdachlosen Menschen aus.  Während der Lebensmittelausgabe der Bergedorfer Tafel können sie, nach Erhalt einer Marke vom Team, eine warme Suppe in der Kirche essen. Zudem stehen wir seit Mitte Februar abends einmal die Woche in der Nähe des Bergedorfer Bahnhofs und verteilen warme Suppe und Heißgetränke.

Eine Kooperation mit dem Rotary Club e-Club Hamburg-Connect macht dies möglich. Wir werden unterstützt von unserem Petri und Pauli Laden, der Bergedorfer Tafel und der Sozialen Beratungsstelle Bergedorf-Billstedt, ebenfalls von den Bergedorfer Engeln e.V.. Im „Runden Tisch Obdachlosigkeit“  tauschen wir uns aus, auch mit unserer Bürgernahen Beamtin und den Behörden, was die aktuellen Bedarfe angeht. Die Umsetzung der Idee des „mobilen Suppentopfs“ war nur mit deren Unterstützung so schnell möglich. Schön, dass wir gemeinsam lösungsorientiert und besonnen eine kurzfristige Möglichkeit vor Ort haben, für Menschen, die sich auf eine warme Suppe freuen.

Eure Astrid Hildebrandt und Chang-Mi Dallat