Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehe ich dieser Tage dem Ende meines dualen Studiums entgegen. Ein lachendes, das sich auf neue Aufgaben freut und ein weinendes, das bereits heute all die verrückten, witzigen, professionellen und vor allem liebenswerten Menschen vermisst.

Da ist es an der Zeit, einmal mehr Danke zu sagen. Ich danke allen in unserer Gemeinde, die es mir möglich gemacht haben, im Kreis dieser besonderen Menschen mein duales Studium zu absolvieren. Hinzu kommen die Kollegen, egal ob ehren- oder hauptamtlich Engagierte, egal ob im Wald oder im Büro: Danke, dass ich mit und von euch so unglaublich viel lernen durfte.

Meine „normale“ Woche sah so aus, dass ich montags und dienstags in Lüneburg jeweils sechs Stunden Vorlesungen an der VWA (Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie) genießen durfte.

An den restlichen fünf Tagen der Woche habe ich dann in der Regel 24 Stunden in der Gemeinde gearbeitet. Dabei wurden Konfi, Kita-Godi, Kinder-Kirche-Kreativ, Zeltlager, Teamer-Wochenende und viele weitere Projekte vorbereitet, durchgeführt und meistens auch nachbereitet. Zu dem Standardprogramm kamen noch ein paar Highlights, zum Beispiel durfte ich dabei sein, als wir „Wolke 7” renoviert haben, wir haben mit den Konfis so manche gute Zeit auf Reisen und auf der Wolke verbracht und sogar eine Arche für das Zeltlager gebaut. Wer sonst kann schon von sich behaupten, dass er in seiner Ausbildung eine Arche gebaut hat? Auch dafür danke, das kommt in den Lebenslauf! Auch beim Martinsmarkt durfte ich mich mit einbringen, dieser war so anstrengend wie er schön war. Das muss man einfach mal so sagen.

Ich habe mich schwer damit getan, diese Zeilen zu verfassen. Sind sie doch eine Art ausformulierter Abschied. Ich habe bewusst niemanden namentlich erwähnt, zu groß die Angst, ich könnte jemanden vergessen. Zwei Ausnahme seien mir verziehen: Liebe Astrid, liebe Yvonne: Danke! Das was ich zu guter Letzt uns als Gemeinde wünsche, hat Manfred Siebald bereits perfekt formuliert: Gut, dass wir einander haben, gut, dass wir einander sehen… so long… euer

Flo, Floschi, Flori, Flohooho, Florian Schildknecht