Diese Zeilen sollen genutzt werden, euch einmal ein großes Dankeschön auszusprechen. Die vergangenen Wochen und Monate waren für jeden von uns eine Herausforderung, in unterschiedlichster Hinsicht und Ausprägung. Nach wie vor gestaltet sich unser Leben anders als vorher. Viele arbeiten plötzlich zu Hause, in anderer Form oder haben ihre Arbeitsstelle verloren. Auch für euch bedeutet die Corona-Krise ein Umdenken eures Berufsalltages. Die Tatsache, dass Veranstaltungen, Gemeindegruppen, Gottesdienste und die meisten Amtshandlungen ausfallen, bedeutet keineswegs, dass ihr euch in eine ruhige und freie Zeit verabschiedet habt. Im Gegenteil.

Neue Herausforderungen stellen sich, ihr seid sehr aktiv und bestrebt, die Gemeinde zu erhalten. Dafür müsst ihr umdenken, euch in die Menschen hineinversetzen, euch mit zum Teil unbekannten Medien vertraut machen, aktiv auf die Gemeindemitglieder zugehen und vieles mehr. Auch euch fehlen die persönlichen Kontakte zu den Gemeindemitgliedern. Es ist beeindruckend und ermutigend, wie viel ihr innerhalb kürzester Zeit auf die Beine gestellt habt und nach wie vor stemmt. Ich kann hier nicht alle Aktionen und Angebote aufzählen, die in den letzten Wochen von euch entwickelt worden sind. Und natürlich gab es auch eine sehr große Anzahl von Ehrenamtlichen, die ebenfalls viel unternommen und unterstützt haben – aber dieser Dank soll einfach nur euch Vieren gehören.

Danke für das Erstellen, Packen und Austragen von Karpaketen, die Ostern zu einem ganz besonderen, anderen Fest gemacht haben. Danke für Telefonate bei SeniorInnen, für Einkäufe und Gespräche. Danke für liebevoll gestaltete Kraftpakete für die Ehrenamtlichen in der Kinder- und Jugendarbeit. Danke für eine digitale Jugendandacht. Danke für Hoffnungssteine. Danke für Online-Kindergottesdienste. Danke für das komplizierte Ausarbeiten von Sicherheitskonzepten, um unsere Kirche wieder für Menschen öffnen zu können. Danke für Predigten zum Mitnehmen. Danke für euch! Wir sind froh, so engagierte Diakoninnen und Pastoren bei uns zu haben.

Johanna Kilzer