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St. Petri und Pauli Bergedorf
St. Petri und Pauli Bergedorf

„Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ heißt das Leitwort der 68. Aktion Dreikönigssingen. Die Beispielprojekte liegen in Bangladesch, wo trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit noch immer rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten müssen, 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Ursache für Kinderarbeit ist Armut der Familien. Oft fehlt es an Geld für das Nötigste. Im Kampf gegen Kinderarbeit ist es daher entscheidend, dass Eltern existenzsichernde Einkommen und Kinder kostenlose Bildung erhalten, dass der Faire Handel weiter gefördert wird, dass die Ausbeutung von Kindern geahndet und die Kinderrechte auf allen Ebenen umgesetzt werden. Unsere Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.

Die Aktion 2026 bringt den Sternsingerinnen und Sternsingern das Thema Kinderarbeit näher und zeigt, wie wichtig die Kinderrechte auf Schutz und Bildung sind. Das Dreikönigssingen ermutigt die Sternsinger und ihre Begleitenden, sich gegen Kinderarbeit einzusetzen und eine gerechte Welt zu gestalten. Jüngste Erhebungen zeigen, wie wichtig dieses Engagement ist. Die Weltgemeinschaft hat ihr Ziel, Kinderarbeit bis 2025 zu beenden, nicht erreicht. 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren arbeiten, 54 Millionen von ihnen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Produkte aus Kinderarbeit gelangen auch in Deutschland in den Handel.

Auch die Bergedorfer Sternsinger sind am 10. Januar vormittags und am 11. Januar 2026 nachmittags unterwegs, um Spenden für diese Aktion zu sammeln.

Wenn Sie gerne besucht werden möchten, dann schicken Sie bitte bis zum 18. Dezember eine E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Maria Soll

Sammlung der Sternsinger

Am 11. Januar 2026 bekommen auch wir Besuch von den Sternsingern im Gottesdienst. Auch werden sie (das freut uns sehr) den Gottesdienst mitgestalten. Sie werden mittendrin für ihre diesjährige Aktion sammeln. Davon unbenommen ist die Kollekte – wie gewohnt hat der Kirchengemeinderat einen Kollektenzweck für den Sonntag bestimmt. Dieser ist bewusst ein anderer Zweck.

„Traditionell“ ist am 6. Januar die Kollekte der Gemeinde für die Sternsinger vorgesehen – bei „uns“ heißt der Tag „Epiphanias“, der bekannt ist als „Hl. Drei Könige“. Für die jungen Sternsinger ist der Termin um 19.30 Uhr jedoch zu spät. Der Sonntag nach Epiphanias ist ideal dafür – und je mehr für die Aktion eingesammelt wird, desto besser.

Pastorin Chang-Mi Dallat