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St. Petri und Pauli Bergedorf
St. Petri und Pauli Bergedorf

Für die Arbeit in unsere Kirchengemeinde braucht es Einkäufe, müssen Dienstleistungen an Firmen vergeben oder anderweitig Entscheidungen in der Beschaffung getroffen werden. Wir setzen uns für einen verantwortungsvollen Umgang mit den knappen und endlichen Ressourcen der Erde einerseits und für mehr Gerechtigkeit durch Fairen Handel andererseits ein. Viele Produkte, zu denen wir ganz selbstverständlich greifen, bestehen ganz oder zu Teilen aus Rohstoffen, die unter menschenverachtenden Arbeitsbedingungen hergestellt, abgebaut oder angebaut werden. Wir handeln glaubwürdig und wirtschaften nachhaltig.

Ökofair
v.l.n.r.: D. Wolf und Dr. H. Schwörer (Klimaschutzbeauftragte),
S. Hansen (Referentin für Nachhaltigkeit KK Hamburg-Ost),
K. Höppner-von Bargen (Leitungsassistenz) und A. Baldenius (Pastor)

Am 3.Juli 2024 hat der Kirchengemeinderat unserer Gemeinde beschlossen, sich auf den Weg zur Ökofairen Gemeinde, auf den Weg für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung zu machen. Bereits zu Beginn stellt sich die erste positive Überraschung ein! Einige der Kriterien erfüllen wir bereits. Die Erfahrungen durch Öko-Profit haben bereits sehr geholfen, uns auf den ökofairen Weg zu machen. Fahrgemeinschaften bilden, der Kauf von ökofairem Kaffee oder die Nutzung von Leitungswasser oder Mineralwasser in Mehrwegflaschen von regionalen Abfüllern sind schon längst Standard. Im Rahmen von Festen und Veranstaltungen werden Mehrweggeschirr und keine Einwegflaschen verwendet. Bei allgemeinem Bürobedarf (z. B. Stifte, Klebstoffe, Mappen, Ordner) werden umweltfreundliche Alternativen benutzt und auf Recyclingfähigkeit geachtet. Im November 2025 wurde uns dann bestätigt „Wir dürfen uns ÖkoFaire Gemeinde nennen!“ Und wir sind jetzt für zwei Jahre von der Nordkirche zertifiziert. Natürlich ist Ökofaires Handeln ein andauernder Prozess Mit der Einführung einer ökofairen Beschaffungspraxis ist ein erster Schritt geschafft und wir behalten unser Engagement für das ökofaire Handeln bei.

Doris Wolf und Dr. Heinrich Schwörer,
Klimaschutzbeauftragte