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St. Petri und Pauli Bergedorf
St. Petri und Pauli Bergedorf

Am 30. Oktober beginnt die Zeit des Gedenkens in Bergedorf mit einer Führung über das Gelände der Evangelischen Stiftung Alsterdorf. Ein Schwerpunkt wird das umstrittene, teilweise in den Boden versenkte, ehemalige Altarbild der St. Nicolaus Kirche und der daraus entstandene Lern- und Gedenkort für die Euthanasie- Opfer sein.

Altarbild
Ehemaliges Altarbild St. Nicolaus
Alsterdorf von 1938

Die offizielle Eröffnung der Wochen des Gedenkens findet am 4. November mit einer weiteren Verlegung von Stolpersteinen für die verstorbenen Kinder von Zwangsarbeiterinnen statt.
In der Folge wird von Georg Liedtke, Angelika Schmidt und Martin Zerrath (Kirchliche Gedenkstättenarbeit Neuengamme) und Johannes Lauckner (Cello) am Freitag, dem 7.11. die „Zeit zum Innehalten- Musik und Texte“ in der Kirche um 18.30 Uhr gestaltet.
Am Serrahn 1 findet am gleichen Tag eine Lesung aus dem Buch „Grenzen akzeptieren wir nicht“ von Peggy Parnass und Umes Arunagirinathan statt.

Am Samstag, dem 8.11. gibt es auf der Grundlage des Buches „Stolpertexte“ vom Verlag Hentrich&Hentrich wieder ein „Lesen gegen das Vergessen“ im Körberhaus. Viele weitere Veranstaltungen sind geplant und in den Programmheften sowie auf der Homepage der AG Gedenken Bergedorf zu finden.

Angelika Schmidt und Susanne Leiding-Edler,
AG Gedenken gegen Rechtsextremismus in Bergedorf