Pastor Andreas Baldenius

Pastor Baldenius ist verheiratet und hat 2 erwachsene Töchter. Seine Frau ist Hebamme. Geboren ist er 1962 in Göppingen und aufgewachsen ebenfalls in Süddeutschland, in Calw (Nordschwarzwald). Schon als Schüler kam er aber das erste Mal nach Hamburg, in dessen westlichster Gemeinde sein Vater Kirchenmusiker wurde. Nach Zivildienst und Theologiestudium in Hamburg, Bielefeld und Heidelberg ist er nun über Rendsburg und Schleswig in der östlichsten Gemeinde Hamburgs gelandet.

Pastor ist sein dritter Beruf: Zunächst arbeitete er im Anschluß an den Zivildienst in Hamburg und Bad Segeberg als Rettungssanitäter, dann verdiente er sein Studium im Fahrradladen als Monteur, Berater und Einkäufer. Dort überbrückte er auch die Wartezeit auf´s Vikariat.

Wandern, Chorsingen und Spiele sind seine Hobbys.

Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt bei den klassischen Aufgaben: vielfältige Gottesdienste, Seelsorge, Taufen, Trauungen und Beerdigungen, Konfirmandenunterricht. Zusammen mit dem Kirchengemeinderat sind die vielfältigen Leitungsaufgaben einer Kirchengemeinde zu bewältigen, daneben unterstützt er die Jugendmitarbeiterin Yvonne Brysinski in der Jugendarbeit.

Besonders am Herzen liegt ihm die Öffnung "nach außen", zu den anderen "Spielern" im Quartier. So treibt er gerne Kooperationen voran mit anderen sozialen Einrichtungen, mit Politik, Vereinen, Verbänden, Bildungsträgern. Einen "Runder Tisch Obdachlosigkeit" hat er ins Leben gerufen, an dem neben den eigenen sozialen Initiativen auch die Beratungsstelle, das Bezirksamt, die Polizei, das Krankenhaus und alle anderen Träger von Obdachlosen-Arbeit im Bezirk zusammenarbeiten. In einem "Ökumenisches Forum Bergedorf" hat er alle christlichen Konfessionen - eine beeindruckend lange Liste! - an einen Tisch gebracht, um die gegenseitige Kenntnis und Toleranz voranzutreiben, sowie gemeinsame Aktionen zu planen und voneinander zu lernen. Auch um den christlich-muslimischen Dialog bemüht er sich.

Vor Bergedorf war er 6 Jahre lang tätig als persönlicher Referent des Bischofs für den Sprengel Schleswig der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche, Dr. Hans Christian Knuth. Seine erste Pfarrstelle versah er an der Christkirche in Rendsburg. Das Vikariat absolvierte er in Hamburgs südlichster Gemeinde, in der Thomasgemeinde Hausbruch-Neuwiedenthal-Altenwerder.

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Chang-Mi Dallat

Frau Chang-Mi Dallat ist seit November 2016 Gemeindepastorin an der Kirchengemeinde St.Petri und Pauli. Ihr Mann, Dr. Benjamin Landes-Dallat, arbeitet als Ingenieur.

Vorher war sie Pastorin z. A. (zur Anstellung) in der Kirchengemeinde Kirchdorf auf Wilhelmsburg. Ihr Vikariat absolvierte sie in Billstedt. Davor erhielt sie ein Stipendium bei der Ökumenebeauftragten der Nordkirche, das ihr ermöglichte, sich mit der "2./3. Generation der Migrationsgemeinden in Hamburg" auseinanderzusetzen.

Sie studierte in Hamburg Ev. Theologie, jobbte aber immer nebenbei: z.B. im Kiosk beim HSV, in der Univerwaltung oder als Förderlehrerin für Kinder mit Migrationshintergrund.

Ihre Mutter ist Koreanerin und ihr Vater ist Deutscher. Ursprünglich ist sie in einer evangelisch-presbyterianischen Missionsgemeinde getauft worden und ging auf katholische Schulen.Seit der Konfirmation ist sie aber lutherisch. Seitdem war sie viel ehrenamtlich tätig. Eine Wahlperiode lang war sie sogar im Kirchenvorstand.

Sie hat viele Bereiche für sich entdeckt: Arbeit mit Kindern, Konfi-Teamer- Modelle, Seniorenarbeit – auch generationenübergreifend –, Projekte mit Geflüchteten, ökumenische Zusammenarbeit vor Ort, besonders die Gestaltung von Gottesdiensten. Sie mag es, zusammen mit anderen im Team zu arbeiten und den eigenen Blick über den Tellerrand zu werfen. Ihr sind Räume der Begegnung wichtig, wo Menschen ihre Themen, Lebens- und Glaubensgeschichten teilen.

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Pastorin Angelika Schmidt

Regionalpfarrstelle Seelsorge im Alter im Kirchspiel Bergedorf

Seit Januar 2015 ist Pastorin Angelika Schmidt im Kirchspiel Bergedorf zuständig für Seelsorge an alten, pflegebedürftigen und nicht mehr mobilen Menschen, die zuhause leben oder in den Seniorenzentren Cura, Dr. Carl Kellinghusen und St. Klara. Ihre Aufgabe ist, Menschen zu besuchen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. „Seelsorge,“ sagt sie,“ ist ein Grundbedürfnis aller Menschen.“ Dabei muss es nicht immer eine Krise sein, in der sie gerufen wird. „Wir können gemeinsam auf das Leben sehen, Schweres und Schönes bedenken, Dank und Klage aussprechen, Wege der Vergebung suchen. Es geht auch darum, Trauer und Trost in den Blick zu nehmen, Kranksein auszuhalten und das Sterbenmüssen oder Sterbenwollen aussprechen zu dürfen. Ich möchte zuhören, ermutigen und den Raum bieten, über alles zu sprechen,“ führt sie weiter aus. Manchmal geht der Kontakt auch nicht nur über das Reden, sondern auch über Musik oder Fotos und Gegenstände, die die alte Dame oder der alte Herr in seinem Zimmer hat, die Erinnerungen wecken und Orientierung geben.

Zusätzlich zu den eigenen Besuchen wird Angelika Schmidt Ehrenamtliche werben und fortbilden in den Themen Gesprächsführung und Besuchen. In dem Besuchsdienstformat „Zeit zu zweit Bergedorf“, wird sie Ehrenamtliche und Menschen, die gern Besuch bekommen möchten, zusammenbringen und sie vermitteln. In dieser „Zeit zu zweit“ entscheiden beide, was sie genau zusammen machen möchten: einen Spaziergang ums Haus, eine gemütliche Kaffeestunde mit Gespräch, eine Spielestunde oder anderes. Das Besuchsdienstformat „Besuch mit Buch“, das Angelika Schmidt bereits 2011 ins Leben gerufen hat, ist eine weitere Möglichkeit für den Kontakt.

Neben Besuchen gibt es den "Vergiß mein nicht" Gottesdienst, der eine besondere Atmosphäre hat, geeignet ist für Menschen mit und ohne Demenz, Begegnung ermöglicht und von einem Anknüpfungspunkt in der Lebensgeschichte ausgeht. Die "Vergiß mein nicht" Gottesdienste finden in der Gnadenkirche Lohbrügge statt, Schulenburgring 164, zweimal im Jahr im Frühjahr und Herbst.

Wenn Sie Interesse haben an einem Besuch, nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Pastorin Angelika Schmidt.

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