Passah oder Pessach – wie feiern Juden das eigentlich?
Das erfahren und erleben Sie gemeinsam mit Boike Jacobs
am Mittwoch, dem 12. April 2017, um 19.30 Uhr
im Petri-Saal, Bergedorfer Schloßstraße 5 · 21029 Hamburg

Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte am Ausgang wird gebeten.

Passah? War das nicht das Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern feierte? „Wo sollen wir das Passahmahl für dich vorbereiten?“, fragen sie ihren Meister. Und dann sitzen sie alle zwölf mit ihm beim Abendmahl. Ihrem letzten Abendmahl.

Das gilt nicht für Juden. Bis heute ist Pessach, wie sie es nennen, das beliebteste Familienfest, bei dem Verwandte und Freunde jeden Alters sich um den großen Tisch versammeln. Das Familienoberhaupt liest aus einem schön bebilderten Geschichtenbuch vor, das sich „Haggadá“ nennt, und die Großen und die Kleinen singen, beten, essen und trinken miteinander. Und worum geht es bei diesem Pessach-Fest? Natürlich um Erlösung, um Erlösung aus der Sklaverei in Ägypten.

Gemeinsam mit Boike Jacobs wollen wir nun das Pessach-Fest feiern – mit den symbolischen Speisen, mit Mazzen, mit Wein oder Saft und mit vielen Lichtbildern und Liedern. Natürlich singen wir nicht auf Hebräisch, aber es gibt im Gesangbuch und unter den Spirituals viele Texte, die von der Sehnsucht nach Erlösung und der Befreiung aus der Sklaverei erzählen.

Team der AGCJD

Informationen zur Arbeitsgruppe Christlich-jüdischer Dialog