Das Osterfeuer

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In der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag zünden viele Gemeinden große Osterfeuer an. Niemand kann sicher sagen, ob es diesen Brauch in Mitteleuropa schon gab, bevor das Christentum hierherkam, doch es ist durchaus wahrscheinlich. Denn vermutlich gab es bereits den Brauch, den Winter und die Dunkelheit durch Feuer zu vertreiben.

Als sich das Christentum in Europa verbreitete, wurden die Feuer umgedeutet: Der Feuerschein ist nun ein Zeichen für den lebenden Jesus Christus.

In der Nacht vor Ostern entzündet der Pfarrer in christlichen Gemeinden eine große neue „Osterkerze“. Manchmal wird sie an einem Osterfeuer angezündet und dann in die Kirche getragen. Es gibt immer nur eine Osterkerze pro Kirche. Sie wird ein Jahr lang in jedem Gottesdienst wieder angezündet. Die Kerze soll ein Zeichen für das Licht des Ostermorgens sein, an dem Jesus Christus auferstand.

Frank Muchlinsky